Mülheim

Aldi plant Angriff auf die Innenstädte - mit neuem „To-Go“-Konzept

Aldi plant offenbar den Angriff auf deutsche Innenstädte.
Aldi plant offenbar den Angriff auf deutsche Innenstädte.
  • Aldi Süd will künftig verstärkt in die Innenstädte vordringen
  • Dort sollen allerdings keine klassischen Filialen entstehen
  • Der Focus liegt auf „Take-Away"-Produkten

Mülheim. Bei Aldi machst du deinen Großeinkauf: Volle Einkaufwagen, gefüllt mit allem, was du für die Woche brauchst. So war bisher das Bild, das du von dem Discounter hattest. Aldi Süd will das aber nun ändern.

Wie die Lebensmittelzeitung erfahren haben will, will das Unternehmen künftig verstärkt in den Innenstädten expandieren. Dort sollen allerdings keine klassischen Aldi-Filialen eröffnet werden, sondern kleine Geschäfte mit Take-Away-Artikeln wie zum Beispiel frische Sandwiches oder Smoothies.

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Das Unternehmen selbst wollte sich zu dem Bericht der Lebensmittelzeitung nicht konkret äußern. Man habe „schon immer auch Innenstadtlagen – mithin mit kleineren Verkaufsflächen – belegt" und verfolge diese Strategie weiterhin. Insofern gebe es nichts Neues, zitiert die Zeitung das Unternehmen.

Aldi-City-Filialen angeblich ab Mitte 2018

Dennoch ist sich das Branchenblatt sicher, dass der erste „To-Go“-Laden Mitte 2018 an den Start gehen wird. Unklar allerdings ist, wo die Filiale eröffnet wird.

Auch andere Lebensmittelgeschäfte setzen in den Innenstädten auf vergleichbare Konzepte. Rewe hat beispielsweise seine Rewe-To-Go-Filialen, in denen es neben frischen Produkten nur wenige Basic-Lebensmittel gibt. (ds)

 

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