Aldi, Lidl und Co. verkaufen heiß begehrtes Produkt: Doch du findest es nicht im Prospekt

Aldi, Lidl und Co. verkaufen Schutzmasken.
Aldi, Lidl und Co. verkaufen Schutzmasken.
Foto: imago images

Spätestens seit Einführung der Maskenpflicht fast allen Bundesländern ist der Mund-Nasen-Schutz zum Verkaufsschlager geworden. Das wissen auch Aldi, Lidl und Co. und versuchen, möglichst viele Masken unter die Leute zu bringen.

Seit Mittwoch gibt es bei Aldi Süd Schutzmasken „zum Selbstkostenpreis“. Das heißt: Gewinn will Aldi nach eigenen Angaben mit dem Produkt nicht machen, die Masken gibt es im 10er-Set für 6,99 zu kaufen. Lidl zieht am Donnerstag nach, Aldi Nord steckt noch in den Vorbereitungen.

Dort gibt es den Mundschutz in der 50er-Verpackung für je 33 Euro. Hamsterkäufe von Masken versucht der Discounter zu verhindern. Jeder Kunde erhält im Markt nur eine Packung. Auch bei Lidl soll der Verkauf der Einwegmasken nur die Kosten decken.

Aldi, Lidl und Co. bieten Schutzmasken an – dm hat Probleme

14 Millionen Masken bringt Lidl im ersten Zug unter die Kunden, langfristig will der Discounter auch Stoffmasken anbieten, die mehrfach verwendet werden können.

Auch die Rewe-Gruppe will die Masken „zum Selbstkostenpreis“ verkaufen: 25 Stück sollen 16,99 Euro kosten. Rewe, Penny und toom wollen ab Samstag schrittweise mit dem Verkauf von Schutzmasken beginnen. Die Rewe-Gruppe hat nach eigenen Angaben „eine mittlere zweistellige Millionenzahl von Masken geordert.“

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Auch Edeka bringt nach eigenen Angaben Zug um Zug Masken in seinen Märkten in den Verkauf. Bis nächste Woche sollen der Kette 20 Millionen Masken zur Verfügung stehen.

Die Drogeriemarktkette Rossmann will noch in dieser Woche in ersten Filialen Schutzmasken anbieten. Konkurrent dm beschränkt sich vorläufig noch darauf, Kunden ohne Schutzmasken vor dem Betreten der Läden einzelne Masken zum Preis von einem Euro zu verkaufen.

„Ein regulärer Verkauf von Mundschutzmasken kann momentan in der derzeitigen Ausnahmesituation nicht gewährleistet werden“, betonte dm-Chef Christoph Werner. Die Beschaffung der Produkte sei aufgrund der weltweiten Nachfrage sehr schwierig. (jg, dpa)

 
 

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