Aldi-Kundin entsetzt, als sie dieses Schild entdeckt – „Wird das hier jetzt ein Marathonlauf?“

Aldi: Ein Schild entsetzte die Kundin total. (Symbolbild)
Aldi: Ein Schild entsetzte die Kundin total. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Fotostand

Bei dem Anblick eines Schildes konnte eine Aldi-Kundin ihren Augen nicht trauen.

Die Frau wollte beim Discounter einkaufen gehen, doch als sie das Schild entdeckte, war sie entsetzt. „Stinksauer“ wandte sie sich schließlich über Facebook an Aldi: „Wird das hier jetzt ein Marathonlauf durch euren Laden?“, will die Frau wissen.

Aldi: Kundin entsetzt beim Anblick eines Schildes

Viele Supermärkte und Discounter bieten ihren Kunden kostenlose Parkplätze vor ihren Filialen an. Auch bei Aldi können Kunden parken, ohne dafür bezahlen zu müssen. Doch das ist nicht immer so.

+++ Aldi will sich für den Ernstfall rüsten – das ist der Plan +++

Auf einem von der Kundin veröffentlichten Foto ist ein Schild mit der Aufschrift „Kostenfreier Kundenparkplatz“ zu sehen. Darunter heißt es allerdings: „maximal 60 Minuten“ und: „Eine Überschreitung der Höchstparkdauer kostet 19,99 Euro.“

Die Frau kann die Maßnahme des Discounters nicht nachvollziehen. „Ganz ehrlich Aldi? Wollt ihr keine Kunden mehr, die länger als 60 Minuten in eurem Laden verweilen?“, fragt sie. Und weiter will sie wissen: „Was ist mit denen, die große Einkäufe machen müssen, die mit älteren Menschen einkaufen gehen, die länger als 60 Minuten brauchen, was ist, wenn die Kassen mal wieder dermaßen überfüllt sind, die Schlangen bis hinten zur Kühltheke erstrecken? Und man alleine deswegen schon 20 Minuten warten muss? Wird das hier jetzt ein Marathonlauf durch euren Laden?“ Schließlich fasst die Kundin den Entschluss: „Ich bin stinksauer und habe langsam echt keine Lust mehr, euer Kunde zu sein...“

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Aldi gibt umfassende Erklärung ab

Aldi reagierte verständnisvoll auf die Beschwerde der Frau. Ein Mitarbeiter der Social-Media-Abteilung antwortete: „Ich kann deine Ansicht verstehen und werde deinen Hinweis auf jeden Fall intern weiterleiten. Ich hoffe natürlich sehr, dass du dennoch weiterhin in Ruhe bei uns einkaufen gehen kannst.“

Auf Nachfrage dieser Redaktion erklärt Aldi-Pressesprecher Tobias Neuhaus dann: „Das Parken ist für unsere Kunden immer kostenfrei. Gelegentlich kommt es in Innenstädten, in der Nähe von Bürogebäuden, Arztpraxen, an Bahnhöfen oder in der Nähe von Verkehrsknotenpunkten jedoch zu Engpässen durch Falschparker. Häufen sich die Beschwerden von Kunden, die keinen freien Parkplatz mehr finden, können unsere Filialen mit unterschiedlichen Maßnahmen reagieren – zum Beispiel mit der Installation einer Schranke, der Einführung einer Parkscheibenpflicht oder der Installation von Bodensensoren. Ob und welche Maßnahmen gegen Falschparker umgesetzt und welche Dienstleister damit beauftragt werden, entscheiden die Aldi Süd-Regionalgesellschaften eigenständig.“

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Bei der Einführung einer Parkscheibenpflicht richte sich die jeweilige Höchstparkdauer nach den Gegebenheiten vor Ort. Sie sei aber immer so festgelegt, dass die Kunden genügend Zeit für ihren Einkauf hätten.

Aufgrund der Corona-Lage kann der Einkauf beim Discounter aber durchaus längern dauern als gewohnt. Wie entgegnet Aldi den veränderten Gegebenheiten? Neuhaus sagt dazu: „In der aktuellen Pandemie legen wir besonderen Wert auf den Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter. Sollten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen – etwa vorübergehende Einlasskontrollen – einmal zu Wartezeiten und Verzögerungen führen, wird das von unseren Mitarbeitern berücksichtigt.“ Vielmals würden die Mitarbeiter ein „Knöllchen“ stornieren, wenn der Kunde seinen Einkauf in der Filiale durch Vorlage des Kassenbelegs nachweisen könne und die maximale Parkdauer nur geringfügig überschritten habe. (nk)