Aldi: Zig britische Kunden wollen Angebot kaufen – Online-Shop bricht zusammen

Warum Aldi in Österreich Hofer heißt

Warum Aldi in Österreich Hofer heißt

Aldi Süd expandierte 1968 zum ersten Mal ins Ausland. In Österreich heißen die Filialen des Unternehmens Hofer.

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Mit diesem krassen Kundenansturm auf den Online-Shop hat Aldi sicher nicht gerechnet.

Zehntausende britische Kunden wollten ein beliebtes Angebot gleichzeitig kaufen. Für den Online-Shop des Discounters zu viel: Die Server brachen zusammen. Aldi sah sich schließlich gezwungen zu handeln.

Aldi: Kundenansturm auf beliebtes Angebot Online-Shop bricht zusammen

Die Aldi-Kunden hatten es alle auf das gleiche Produkt abgesehen: Das „Sonderangebot des Jahres“, ein Hängesessel für den Garten. Etwa 84.000 Kunden stürmten gleichzeitig den Online-Shop des britischen Aldi, dann war dieser plötzlich überlastet.

+++ Aldi-Kundin entsetzt, als sie dieses Schild entdeckt – „Wird das hier jetzt ein Marathonlauf?“ +++

Der Discounter griff daraufhin ein und richtete eine Warteschlange für seine Kunden ein, wie der britische „Mirror“ berichtet. Darin habe es geheißen: „Sie sind in der Warteschlange... Es tut uns sehr leid, aber es gibt derzeit viele Leute, die versuchen, die Aldi-Website zu besuchen.“

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Gegen 8.45 Uhr warteten bis zu 23.000 Kunden in der Warteschlange darauf, das beliebte Produkt zum Preis von umgerechnet etwa 173 Euro kaufen zu können. Ein Kunde sagte jedoch, dass sich über 84.000 Personen in der Warteschlange befanden, ein anderer Kunde sprach zumindest von mehr als 69.000 Personen.

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Aldi stellt Angebot ein

Um kurz vor 9 Uhr morgens sah sich Aldi schließlich dazu gezwungen, den Hängesessel aus dem Verkauf zu nehmen. Ein Blick auf die Website zeigt, dass das beliebte Angebot momentan nicht mehr verfügbar ist. Eine Bestellung ist aktuell nicht möglich.

+++ Aldi: Kurioses Produkt sorgt für Kunden-Diskussion – „Was macht das mit euch?“ +++

Bereits im vergangenen Jahr war der Hängesessel innerhalb weniger Minuten ausverkauft. Aldi vertröstete seine Kunden nun allerdings: „Unsere Gartenmöbel sind sehr beliebt, aber in den nächsten Wochen werden weitere Produkte folgen“, zitiert der „Mirror“. Damit besteht wohl doch noch Hoffnung für die Aldi-Kunden, dass sie pünktlich zu Beginn des Frühlingswetters neue Gartenmöbel kaufen können.

Seit 1990 ist Aldi in Großbritannien vertreten. Die dortige Tochterfirma gehört zu Aldi Süd. 2017 gab es bereits über 600 Filialen, bis 2025 soll die Zahl auf insgesamt 1200 anwachsen.

Einen ähnlichen Ansturm erlebte auch Ikea vor wenigen Tagen. Als der Lockdown in der Schweiz gelockert wurde, strömten zahlreiche Kunden zum schwedischen Möbelriesen. Wie die Kunden dieses Aufgebot fanden, liest du hier >>> (nk)