Aldi-Kunde prangert bei diesem Anblick den Discounter an: „Schämt Ihr Euch eigentlich gar nicht?“

Aldi: So wurde aus einem kleinen Laden ein Discounter-Riese
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Aldi steht für niedrige Preise. Vor allem in Sachen Fleisch. Wo man in Supermärkten gerne mal ein paar Euro mehr pro Kilo hinblättern muss, bietet Aldi Schnitzel, Steak und Co. zum günstigsten Preis an. So ein Schnäppchen entdeckte auch ein Kunde im Newsletter und ist auf einmal außer sich vor Wut.

500 Gramm Putenschnitzel, von 3,79 auf 2,99 Euro reduziert. Klingt günstig. Das dachte sich als erstes auch Aldi-Kunde Peter H. Doch dann fiel ihm ein Detail auf.

Aldi verkauft Tönnies-Fleisch

Denn das Fleisch stammt vom Fleischkonzern Tönnies aus Gütersloh. Der steht aktuell so gut wie still, denn dort haben sich über 1300 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Die Politiker und Menschen in Deutschland kritisieren die Hygiene-Maßnahmen des Konzerns. Hier erfährst du, welche Produkte vom Fleischkonzern Tönnies stammen <<<

Doch ihr Fleisch darf trotz Corona weiterverkauft werden. Einer der Abnehmer ist Aldi. Und genau bei diesem Anblick war Peter H. völlig außer sich, machte ein Bild und postet es auf die Facebook-Seite von Aldi.

Er schreibt dazu: „Sonderpreis! Schämt Ihr Euch eigentlich gar nicht? Oder wollt Ihr den Dr*** so schnell wie möglich loswerden?“

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • Später wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte im Jahr 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Und Aldi antwortet direkt. Der Discounter schreibt: „Unsere Angebotsplanung findet immer frühzeitig statt und hat nichts damit zu tun, dass wir das Fleisch so schnell wie möglich loswerden wollen. Wir können ein Infektionsrisiko für unsere Kunden nach derzeit gültigem Wissenstand ausschließen. Institute und Behörden, darunter auch das Bundesinstitut für Risikobewertung, konnten bislang keine relevanten Übertragungswege für das Coronavirus durch den Verzehr von Lebensmitteln feststellen.“

Weitere Aldi-Kunden verstehen Aufregung nicht

Auch schreibt Aldi, dass es bisher keine Fälle gab, in dem Fleisch-Produkte kontaminiert waren, die von Mitarbeitern, die mit Corona infiziert sind, verarbeitet wurden.

Aldi schreibt weiter: „Generell empfehlen wir, bei der Zubereitung und dem Verzehr von Speisen die allgemeinen Regeln der Küchenhygiene immer zu beachten.“

Die Facebook-Nutzer können den Wutanfall von Peter H. ebenfalls nicht nachvollziehen. Kommentar: „Verstehe die Aufregung nicht. Es wird niemand gezwungen abgepacktes Fleisch zu kaufen. Liegen lassen und gut ist es.“

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Eine andere Nutzerin findet außerdem, dass durch den Vorfall bei Tönnies jetzt nicht alle Fleisch-Produkte einfach weggeworfen werden sollten. Kommentar: „Sorry, aber ist wegschmeißen besser??? Für drei Putenschnitzel musste trotzdem eine ganze Pute sterben, schon mal überlegt?“ (ldi)

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Der Fall Tönnies beherrscht seit mehreren Tagen die Nachrichtenlage in Deutschland. Mehr zu der ganzen Geschichte liest du hier <<<

 
 

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