Aldi: Kunde kauft iPhone beim Discounter und wird sauer – „Mit Verlaub, ich hab soooo einen Hals“

Ein iPhone aus dem Aldi-Shop sorgte bei einem Kunden für Ärger.
Ein iPhone aus dem Aldi-Shop sorgte bei einem Kunden für Ärger.
Foto: imago images / Montage: DER WESTEN

Als ein Aldi-Kunde beim Discounter ein echtes Schnäppchen macht, sieht zunächst alles gut aus: Das über den Onlineshop bestellte iPhone funktioniert wie gewünscht.

Schließlich entdeckt der Kunde jedoch einen kleinen Mangel. Wegen dem, was dann folgt, ist er am Ende „richtig angefressen“.

Aldi: Kunde wütend nach iPhone-Bestellung

Via Facebook wendet sich der wütende Kunde direkt an Aldi Süd. „Mit Verlaub, ich hab soooo einen Hals“, leitet er ein. Dann stellt er detailliert dar, was ihn so zur Weißglut brachte. Über den Online-Shop von Aldi habe er sich das iPhone 8 gekauft.

Der Preis und die Lieferung störten ihn allerdings nicht. Im Gegenteil: Er habe das Handy „zu einem sehr guten Preis“ erstanden und auch schnell geliefert bekommen. Alle Einzelteile funktionierten seiner Aussage nach einwandfrei. Mit einer Ausnahme: Dem mitgelieferten Headset.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Doch auch die Kopfhörer waren nicht kaputt – es scheiterte lediglich am Anschluss. Da das iPhone nicht mit einem gebräuchlichen Aux-Anschluss oder einem USB-C-Anschluss, sondern mit dem Apple-eigenen „Lightning“-Anschluss ausgestattet ist, konnte der Aldi-Kunde die Kopfhörer nicht an das Handy anschließen. Auch ein Adapter fand sich nicht in der Lieferung.

Ein Fehler, der laut Aussage des Betroffenen vorkommen kann: „Kein Ding, sowas passiert.“ Beim Gespräch mit dem Kundenservice von Aldi habe er sich dann darauf eingelassen, das Komplettpaket inklusive der Kopfhörer und dem iPhone wieder zu verpacken und zurückzuschicken. Dabei habe er betont, dass er eine Neulieferung wünsche, was man ihm auch zugesichert habe.

Rückerstattung statt Ersatzlieferung

Etwas später habe er dann eine Antwort per Mail bekommen – und der Ärger ging erst richtig los. Zunächst erreichte ihn lediglich die Bestätigung, dass das zurückgeschickte Paket bei Aldi eingetroffen sei. Dann aber, nur zwei Stunden später, wurde er darüber informiert, dass ihm der Kaufpreis für das iPhone zurückerstattet werde.

Und das, obwohl er explizit angegeben habe, dass er sich eine Neulieferung wünsche. „Echt jetzt? Rückzahlung? Ich wollte das Telefon haben, nicht das Geld zurückerhalten! Wie wäre es mit einer Rückfrage in so einer Situation?“, fragt der wütende Kunde. „Das finde ich - mit Verlaub - zum ...!“ Hätte er vorher von diesem Ablauf gewusst, hätte er auf eine Retoure verzichtet.

Der zunächst geduldige Kunde fühlte sich am Ende nicht gut betreut: „DAS ist definitiv KEIN Service in meinen Augen!“

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Aldi reagierte mit Verständnis auf die Nachricht. Dem Unternehmen tue es „sehr leid, dass es da offenbar beim Logistikdienstleister zu einem Missverständnis gekommen ist“. Auf den Vorschlag, noch einmal beim Lieferanten telefonisch um eine Ersatzlieferung zu bitten, reagierte der Kunde jedoch empört: „Ich habe bereits angerufen und meinen Unmut kundgetan. Ohne Erfolg.“ Das iPhone sei ausverkauft und daher nicht mehr lieferbar.

Das ernüchternde Fazit von Aldi-Seiten: „Das ist dann natürlich wirklich total blöd gelaufen.“ (the)

 
 

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