Aldi: Experiment beendet! Discounter schmeißt DIESE Produkte aus dem Sortiment

Bei Aldi gibt es jetzt eine Produkt-Kategorie weniger. (Symbolbild)
Bei Aldi gibt es jetzt eine Produkt-Kategorie weniger. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jan Huebner / Rüdiger Wölk (Montage: DER WESTEN)

Aldi-Experiment gescheitert! Der Discounter hatte im Frühjahr begonnen, ein Produkt-Sortiment anzubieten, das bisher nicht zum Repertoire gehörte. Doch die Aldi-Kunden hatten kein großes Interesse.

„Nach der Testphase haben wir entschieden, dieses Konzept zunächst nicht weiterzuverfolgen“, sagt ein Sprecher von Aldi Süd gegenüber der „Lebensmittel Zeitung“. Der Verkauf und auch die Rückgabe gestaltete sich schwer, deswegen ist das Experiment jetzt vorbei.

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator
Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Ist es dir in den letzten Monaten aufgefallen? Aldi hatte ganz üblich Bier und Wasser regionaler Marken in Mehrwegflaschen angeboten. So wollte der Discounter einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Bisher wurden immer nur PET-Flaschen angeboten, die nach Rückgabe nicht wiederverwendet werden.

Aldi: Pfand-Rückgabe war großes Problem

Die Kästen mit Wasser und Bier auf der Verkaufsfläche zu platzieren, war für Aldi kein Problem. Doch die Pfand-Rückgabe gestaltete sich schwieriger. Denn die Pfand-Automaten sind nicht dafür ausgelegt.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Aldi-Kunden mussten das Leergut an der Kasse zurückgeben. Das funktionierte nur dann gut, wenn die Kunden keine großen Mengen dabeihatten. In diesem Bereich muss der Discounter erst noch eine Lösung finden.

Aldi: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Dennoch will Aldi an den regionalen Wasser-Marken festhalten, dazu gehören Rosbacher, Hochwald, Frankenbrunnen, Rheinfels Quelle und Rhenser. Aber auch Volvic und Gerolsteiner gehören zum Sortiment. "Wir möchten darauf hinweisen, dass sich Einweg-PET-Flaschen und Umweltgesichtspunkten deutlich verbessert haben", teilt Aldi außerdem mit.

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Ein weiterer Grund für das gescheiterte Experiment: Corona. Wegen der Pandemie musste sich Aldi laut der „Lebensmittel Zeitung“ auf andere Dinge konzentrieren. Dennoch gibt Aldi die Hoffnung nicht auf: „Wir behalten uns jedoch vor, zu einem späteren Zeitpunkt erneut Mehrwegsysteme für unsere Filialen zu prüfen.“ (ldi)

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