Ab Samstag kommt Flüsterasphalt auf die A 40 in Mülheim

Die Vorarbeiten sind geschafft, nun folgt der Flüsterasphalt.
Die Vorarbeiten sind geschafft, nun folgt der Flüsterasphalt.
Foto: Christoph Wojtyczka / WAZ FotoPo

Mülheim. Seit einer Woche rollen zwischen Winkhausen und Kreuz-Kaiserberg nur noch die Bagger. Auf dem Teilstück der A40 wird in Fahrtrichtung Duisburg Offenporiger Asphalt (OPA) aufgebracht. Die Vorarbeiten sind nun abgeschlossen und ab dem heutigen Samstag bis voraussichtlich Montagabend kommt nun der umgangssprachlich „Flüsterasphalt“ genannte Belag auf der Fahrbahn – und das auf dem gesamten Teilstück. Projektleiter Oliver Stresing von Straßen.NRW betont: „Wir lassen kein Stück aus.“ Eben das hatten Anwohner der Straße Lohkamp befürchtet und in einem offenen Brief eine „Intervention“ gefordert.

Als Nachbarn der A40 halten die am Lohkamp wohnenden Styrumer die Baustelle im Blick. Die Straße verläuft zwischen Friesenstraße und der Brücke, die Moritzstraße und Lohkamp verbindet, neben der Autobahn und damit im Bereich der auf 80 Km/h geschwindigkeitsbegrenzten Kurve. Und eben in jener Kurve, schreibt Familie Bongers-Esztegar stellvertretend für die Anwohner, sei „die linke Fahrbahn nicht abgefräst“ und eine „neue Flüsterasphaltschicht nur auf der rechten Fahrbahn eingebaut“ worden. Für die Styrumer, die vor ihrem offenen Brief keinen Kontakt zum Straßenbaubetrieb des Landes suchten, ist klar: Das bleibt so. Sie vermuten finanzielle Überlegungen: „Wir werden schon so genug durch die Emissionen der A40 belästigt, nun werden wir auch noch aus Kostengründen benachteiligt!“

Alles liegt im Zeitplan

Doch diesen Spekulationen widerspricht Projektleiter Oliver Stresing. Denn beim Flüsterasphalt ist man noch gar nicht. „Momentan beseitigen wir Schäden im Asphalt“, erklärt der Verantwortliche von Straßen.NRW. „Wir wollten die Schäden nicht einfach überbauen, sonst schlagen sie später vielleicht wieder durch.“ Diese Vorarbeiten waren laut Plan Freitag geschafft. Der Untergrund ist somit geebnet für den Flüsterasphalt, den die Arbeiter an diesem Wochenende sowie Montag auf die Straße bringen – und zwar durchgängig von der Hardenberg- bis zur Raffelbergbrücke.

Bisher liegen die Arbeiten gut im Zeitplan und auch für den Einbau des Offenporigen Asphalts ist der Mann von Straßen.NRW optimistisch. „Das Wetter am Wochenende soll ja gut werden.“ Falls die Anwohner immer noch beunruhigt seien, rät Stresing ihnen Montagabend „mal auf die Brücken zu gehen und sich die A40 anzusehen. Dann kann man schon was sehen.“

 
 

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