Mülheim

A40 bei Mülheim: Nach Tanklaster-Brand unter Brücken – Bahn-Pendler können teilweise aufatmen

A40 bei Mülheim: Pendler können etwas aufatmen.
A40 bei Mülheim: Pendler können etwas aufatmen.
Foto: Jörg Schimmel / Funke Foto Services

Mülheim. Der Brand eines Tanklasters unter mehreren Brücken auf der A40 bei Mülheim hatte besonders für Pendler, die mit der Bahn im Ruhrgebiet unterwegs sind, große Konsequenzen.

Monatelang gab es im Bahnverkehr einige Einschränkungen. Doch nun können Pendler zumindest etwas aufatmen.

A40 bei Mülheim: Tanklaster-Brand unter Brücken

Am 17. September war ein Tanklaster mit 35.000 Litern Kraftstoff an Bord von der Fahrbahn der A40 bei Mülheim abgekommen und unter mehreren Eisenbahnbrücken in Brand geraten.

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Das ist die A40:

  • Die Autobahn 40 wurde im November 1955 gebaut
  • Sie führt von der niederländischen Grenzen bis nach Dortmund
  • Derzeit hat sie eine Länge von 95,4 Kilometern

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Am Steuer saß ein 41-Jähriger aus Essen, der dabei verletzt wurde. Die Staatsanwaltschaft Duisburg geht davon aus, dass eine „ganz erhebliche Alkoholisierung“ des Fahrers die Unfallursache war.

A40 bei Mülheim: Tanklaster-Brand hatte für Bahn-Pendler im Ruhrgebiet große Konsequenzen

Das Feuer richtete großen Schaden an der Fahrbahn und den Brücken an. Drei Brücken waren so stark beschädigt, dass sie abgerissen werden mussten. Die A40 blieb etwa zwei Wochen gesperrt.

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Reisende und Pendler der wichtigen Zugstrecke quer durch das Ruhrgebiet mussten erhebliche Einschränkungen hinnehmen.

A40 bei Mülheim: Nach Tanklaster-Brand – Bahn-Pendler können etwas aufatmen

Seit Montag gibt es aber für Bahn-Nutzer aber eine deutliche Verbesserung. Es wurde nämlich eine Behelfsbrücke freigegeben, die nach Abriss einer massiv beschädigten Eisenbahnbrücke gebaut werden musste.

Nun rollt der Zugverkehr wieder regulär – zumindest teilweise. Eine fehlende Brücke betrifft weiterhin den S-Bahn-Verkehr: Zwischen Mülheim und Oberhausen fahren weiterhin nur Ersatzbusse.

Außerdem kam es am Montagmorgen zu einem Notarzteinsatz auf der Strecke zwischen Duisburg und Essen am Gleis in Mülheim. Deswegen musste zwischen den beiden Städten ein Schienen-Ersatzverkehr eingerichtet werden. Einige Züge wurden umgeleitet. Auch nach dem Abschluss des Einsatzes muss weiter mit Verzögerungen gerechnet werden. (gb mit dpa)

 
 

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