30 Jahre Hilfe für Schuldner

Der Awo Kreisverband Mülheim feierte jetzt das 30-jährige Bestehen der Schulden- und Insolvenzberatungsstelle. Zugleich wurden die neuen Räumlichkeiten in der Friedrich-Ebert-Straße 4 offiziell eingeweiht.

Im September 1986 nahm die Schulden- und Insolvenzberatung der Awo ihre Arbeit auf. Anfangs in kleinen Räumen in der Auerstraße, danach über viele Jahre in der Beratungsstelle in der Bahnstraße 18, die mehrfach vergrößert wurde und schließlich, aufgrund ständig steigender Fallzahlen, am Rand ihrer Kapazitäten angelangt war.

Fast 20 Prozent der Mülheimer Haushalte wurden seit 1986 von Mitarbeitern der Einrichtung beraten, wie sie ihr Schuldenproblem lösen können. In vielen Fällen konnte auch erfolgreich Soforthilfe geleistet werden, teilt die Awo mit. In den zweimal wöchentlich stattfindenden offenen Sprechstunden werden durchschnittlich 50 Personen pro Woche beraten. Außerdem finden weitere Gespräche nach vorheriger Terminvereinbarung statt. Es gibt keine Wartelisten, so dass jedem sofort geholfen werden kann.

Carsten Welp, Leiter der Schuldenberatungsstelle, sagt: „Seit Jahren ist der Zulauf hoch. In den ersten acht Monaten dieses Jahres hatten wir bereits über 1000 Beratungsfälle zu verzeichnen.“

 
 

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