Verzögerung des Radweges nach Hemer liegt nicht an Grünen

Radweg Hemer-Menden. Anlässlich des Spatenstiches zum Bau des Radwegs zwischen Hemer und Menden greift Herr Esken unser Vereinsmitglied Frau Ketzscher wiederholt und wider besseren Wissens an.


Falsch ist seine Behauptung, die „Verzögerungen“ des Radwegs seien auf die Mendener Grünen zurückzuführen. Herr Esken weiß selbst, dass Hemer mit dem Wunsch, den Radweg schnell umzusetzen, lange alleine stand. Und selbst als Eigentümerin der Trasse kann Hemer nicht frei darüber verfügen. Die Mehrheit im Mendener Stadtrat, die Bezirksregierung Arnsberg und weitere Beteiligte an diesem Verfahren wollten das Ergebnis der Potentialanalyse als vernünftige Entscheidungsgrundlage abwarten. Selbst die Hemeraner Verwaltung hat das noch 2011 der Bezirksregierung gegenüber zugesagt! Daran scheint sich der Verwaltungschef nicht gern erinnern zu wollen. Fakt aber ist, die mit Steuergeldern bezahlte und von Hemer selbst gewollte Potentialanalyse läuft, die Fertigstellung des Radwegs wird die Stadt Hemer mit zusätzlichen Baumaßnahmen nun doch 220 000 Euro kosten und dafür bekommen wir einen Radweg auf Zeit, dessen Baukosten nur geschätzt werden. Übrigens schützt allein der rechtliche Status der Bahnstrecke vor Zerstückelung, kein schnell zu verlegender Radweg.
Nur zur Erinnerung: auch die von uns favorisierte, alternative Radwegführung wäre vollständig vom Bund bezahlt worden und müsste bei einer Reaktivierung nicht verlegt werden. Die Politik und Verwaltung der Stadt Hemer hat sich leider den neuen Möglichkeiten, Bahn und Rad jetzt sinnvoll miteinander zu kombinieren, nicht anschließen wollen.

 
 

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