Sternsinger willkommen

Aussendungsgottesdienst für die Sternsingeri in St. Marien Menden.
Aussendungsgottesdienst für die Sternsingeri in St. Marien Menden.
Foto: Julian Gebhardt

Menden.. Es ist derzeit in den meisten katholischen Kirchengemeinden ein ähnliches Bild. Mit Sorgen wie im Vorjahr. Reicht die Zahl der Sternsinger aus, um möglichst alle Haushalte im Stadtgebiet besuchen zu können?

Pastor Uwe Knäpper weiß als Pastor vor Ort in Lendringsen und Dekanatsjugendseelsorger um die Probleme. Denn er sucht aktuell wie die meisten seiner Amtsbrüder noch Mädchen und Jungen, die bereit sind, von Haus zu Haus ziehen. Uwe Knäpper: „Die Kinder können sich unter 61712 unkompliziert bei mir melden.“

Es ist nicht einmal vorrangig eine nachlassende Bereitschaft junger Mendener, als Sternsinger von der Geburt des Herrn zu künden. Reinhold Theune, Leiter des Pfarrverbundes Menden-West: „Die Zahl der Kinder ist gegenüber den Vorjahren einfach deutlich kleiner geworden.“ Theune sucht ebenfalls noch, hofft aber: „Wir bekommen das Sonntag wohl hin.“

In einigen Fällen könnte es ein Rechenexempel werden. Wenn nicht mehr für alle vorgesehenen Bezirke der Gemeinde komplett Gruppen zusammenkommen, werden andere Kinder dies mit ihrem zusätzlichen Einsatz ausgleichen müssen. Das heißt: Sie werden sogar vielfach bis zum Einbruch der Dunkelheit unterwegs sein.

Die ganz großen Gemeinden wie St. Walburgis Menden und St. Josef Lendringsen haben jeweils zwei Tage angesetzt, damit das Pensum geschafft werden kann.

Im südlichen Stadtgebiet werden bereits am Freitag die Sternsinger unterwegs sein, ebenso am Samstag. Am Sonntag erfolgt der feierliche Abschluss mit einer hl. Messe in der Pfarrkirche St. Josef und einigen weiteren Besuchen in Seniorenheimen und -wohnanlagen.

 

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