Parksituation wird sich verschärfen

Martina Potthoff (links) und Daniela Werny. WP-Foto: Corinna Schutzeichel
Martina Potthoff (links) und Daniela Werny. WP-Foto: Corinna Schutzeichel
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Menden.. In gut zwei Wochen beginnen die Tage, an denen Menden für knapp eine Woche Kopf steht. Im Rathaus laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für die Pfingstkirmes, die am Samstag, 26. Mai, 14 Uhr, eröffnet wird.

„Das ist auch für uns eine Woche Ausnahmezustand“, erläutert Martina Potthoff, Leiterin der städtischen Abteilung Öffentliche Sicherheit, Personenstands- und Meldewesen. Und der beginnt bereits am Donnerstag vor Pfingsten. Ab 18 Uhr herrscht dann im Innenstadtbereich auf der Unnaer Straße absolutes Halteverbot. Im vergangenen Jahr war Donnerstagabend noch alles zugeparkt, so dass die Schausteller unter erschwerten Bedingungen in die Stadt fuhren, berichtet Martina Potthoff und bittet die Bürger um Beachtung des Parkverbotes.

Insgesamt gab es 750 Bewerbungen von Schaustellern. Die Stadt hat 210 Zusagen erteilt. Unter den Attraktionen sind etwa die Karussell-Neuheiten „Artistico“ – bietet ein Gefühl der Schwerelosigkeit – und „Rocket“ – fünf Raketen, die sich mit einer Rotationsbewegung in 55 Meter Höhe schrauben – (die WP berichtete). Verpflichtet wurde nach einigen Jahren Pause auch das Rundfahrgeschäft „Twister“. „Der Wunsch wurde in den vergangenen Jahren von mehreren Bürgern geäußert“, erklärt Kirmes-Organisatorin Daniela Werny. „Der Twister ist in Menden ein echtes Kult-Fahrgeschäft.“

Um Anwohnerbeschwerden aus dem vergangenen Jahr gerecht zu werden, lässt die Stadt einen zusätzlichen Toilettenwagen (Nähe Spielplatz, neues Rathaus) aufstellen.

Die in jedem Jahr enge Parksituation wird sich wohl verschärfen. Durch den Wegfall der Parkmöglichkeiten auf dem Walram-Bolzplatz und am Bahnhof müssen Besucher weitere Ausweichmöglichkeiten suchen. „Das wird sicherlich eng“, weiß Martina Potthoff. „Aber wenn jemand ausgewiesene Rettungswege oder Behindertenparkplätze zuparkt, werden wir dennoch rigoros durchgreifen.“

Das obligatorische Abschlussfeuerwerk – gezündet vom Mendener Pyrotechniker Martin Hoppmann und finanziert vom Schaustellerverein – wird Pfingstdienstag nach Einbruch der Dunkelheit vom Dach des Nordwall-Parkhauses gestartet. Die Planungen fürs nächste Jahr sind noch mit Fragezeichen versehen. Wenn dann – voraussichtlich – das Nordwall-Parkhaus abgerissen worden ist, muss ein neuer Standort gefunden werden.

Über die Verkehrsführung während der Pfingsttage, Änderungen im Öffentlichen Personennahverkehr und weitere Details wird die WP noch berichten.

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