Mendens Realschüler schützen Wunderwelt der Bienen

Mendens Realschüler schützen die Wunderwelt der Bienen. Dafür wurden sie ausgezeichnet.
Mendens Realschüler schützen die Wunderwelt der Bienen. Dafür wurden sie ausgezeichnet.
Foto: WP
„Bienen machen Schule“: So heißt das Projekt. Es wurde mit einem RWE-Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Und nicht nur das.

Menden..  Die Preisträger des RWE-Klimaschutzpreises haben ihre Projekte am Montagnachmittag in der Arche Noah vorgestellt. Kommunalbetreuer Klaus Mußhoff vom Energie-Konzern RWE freute sich über das Engagement der Mendener. Dabei lobte er besonders die Teilnahme von Kitas und Schulen, weil nach seinen Worten auch Kinder durch umweltbewussteren Umgang im eigenen Haushalt helfen können, das Klima besser zu schützen.

Gemeinsam mit Peter Schnurbus, dem Vorsitzenden des Ausschusses Umwelt, Bauen, Planen, und dem städtischen Klimaschutzbeauftragten Michael Bush kürte Mußhoff die Preisträger, die ihre Projekte dem Publikum vorstellten. Mußhoff betonte: „Der Klimaschutzpreis ist immer wieder für uns alle ein Erlebnis.“

Über ein Preisgeld von 1000 Euro freuten sich die evangelische Kindertageseinrichtung Friedrich von Bodelschwingh, die Bienen-AG der Realschule Menden, die Kita Am Papenbusch und der Förderverein Wasser- und Naturschutz Arche Noah. Die Kinder der Kitas bauten zum Beispiel Miniaturkläranlagen oder entwickelten Konzepte zum Thema gesunde Ernährung sowie Solarnutzung. Die Arche Noah beschäftigte sich mit dem Projekt „Wildbienen machen Schule“, in dem die Kinder Nisthilfen für die fleißigen Insekten bauten oder Patenschaften übernehmen konnten.

Erik Werkmeister entwickelte eine kleine Solaranlage sowie einen Solarstehbiertisch aus Sondermüll. Geehrt wurde er dafür mit 500 Euro.

Außerdem erhielten Felix Scholand und Natalie Kieslich sowie die St.-Michael-Schule Schwitten für ihre Ideen eine Anerkennung von jeweils 250 Euro. Die Kinder fordern eine Installation von Bewegungsmeldern und Zeitschaltuhren in den Schultoiletten. Scholand und Kieslich wiederum machen sich für die Anlegung einer Fruchtwaldoase an den Hönneauen stark.

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