Mendener Band schreibt verrückten Song für die Fußball-WM

Die Mendener Band Audiosport präsentiert den WM-Song „Samba und Sowas“
Die Mendener Band Audiosport präsentiert den WM-Song „Samba und Sowas“
Foto: WP
Die Mendener Band Audiosport hat einen total verrückten Song für die Fußball-WM geschrieben. Das professionell produzierte Lied mit dem passenden Sitztanz hat Kultpotenzial. Die vier Musiker setzen bei der Verbreitung aufs Internet.

Menden.  Aktuell sind es „nur“ 6500 Klicks in einer Woche. Aber die vier Jungs von Audiosport setzen voll darauf, dass ihr Musikvideo im Internet noch mehr durchstarten wird. Der WM-Song der Mendener Band hat das nötige Potenzial.

„Samba und Sowas“ heißt der Song, der im Freundeskreis der Musiker schon eingeschlagen ist wie eine Bombe. Lied und Video sind hochwertig produziert. Der Song verbindet Samba-Klänge, Deutsch-Pop und einen eingängigen Refrain zum Mitgrölen. Zitat: „... dem Titel so nah. Oeeeoooeeeooo. Oeeeoooeeeooo.“ Und so weiter. Eigentlich die perfekte Mischung für einen Sommerhit.

Dazu das Musikvideo: Die vier Musiker machen ganz im Sinne des Bandnamens tatsächlich Audiosport. Sie sitzen in Fantrikots auf dem Sofa im liebevoll eingerichteten Wohnzimmer. Es gibt eine Choreographie, die sehr den Dehnübungen aus dem Sportunterricht ähnelt. Das sei Absicht: „Wir haben uns an das Sportstudium erinnert“, sagt Julian Gebhardt (29). Der 29-Jährige ist Lehrer an der Gesamtschule.

Schüler begeistert vom Sportlehrer

An der Schule hat sich schon längst rumgesprochen, dass der Sportlehrer mit seinen Freunden einen WM-Song geschrieben hat. „Mir ist im Foyer eine Riesentraube an Schülern entgegengekommen“, sagt Gebhardt. Die Resonanz sei riesig. Nächste Woche wollen die Audiosportler ihr Lied im Radio präsentieren. Im Internet bei Youtube gibt es bislang fast ausschließlich positive Rückmeldungen.

Die Idee zu dem WM-Song hatten die Freunde in der Silvesternacht. „Wir haben um ein Uhr nachts mit der Gitarre losgelegt“, sagt Gebhardt. Dann sei das Lied erstmal mehrere Monate in der Schublade verschwunden. Jetzt, kurz vor der Fußball-WM, erinnerten sich die Audiosportler wieder daran, zumal es noch keinen echten Song gibt. Das Lied entstand in Nachtarbeit, Student Benjamin Richter (31) produzierte das Video in seinem alten Kinderzimmer (ja, die Mustertapete hing da wirklich).

Und sollte sich der Erfolg tatsächlich einstellen, seien sie vorbereitet, sagt Gebhardt, der – quasi nebenher – auch gerade noch ein Haus renoviert: „Irgendwie lässt sich das unterbringen.“

Hier geht’s zum WM-Video von Audiosport auf Youtube!

 
 

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