Liebe zum Land der Griechen währt schon 22 Jahre

Menden..  Der Arbeitskreis für Deutsch-Griechische Freundschaft freut sich mit Andreas Wallentin als Veranstalter über eine besondere Lesung im Rahmen des Autorenherbstes der Buchhandlung Daub. Bereits zum zweiten Mal ist Andreas Deffner zu Gast in Menden. Diesmal stellt er am Dienstag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr im Alten Ratssaal sein neues, im Oktober erschienenes Buch, „Heimathafen Hellas: Ellada sagapo“ vor. Im vergangenen Herbst las er bereits bei einer griechischen Weinprobe auf Einladung des Arbeitskreises aus seinem Buch „Filotimo“, Abenteuer, Alltag und Krise in Griechenland.

Land ins Herz geschlossen

Im Sommer 1993 machte sich Andreas Deffner auf den Weg nach Griechenland. Sein Ziel war das Fischerdorf Toló auf der Peloponnes. Was er bei der Abfahrt nicht ahnte: Er sollte dort seine zweite Heimat finden. Seitdem verbringt er, wann immer möglich, seine Freizeit in Hellas. Jedes Mal wird es für ihn zu einem „Nach Hause kommen“. Das Land und seine Einwohner hat er ins Herz geschlossen. Bei jeder Rückkehr nach Toló scheinen die Sirenen auf offener See zu rufen: Kalós írthes Andréas! Und er, wie einst Odysseus, ruft zurück: Ellada, s´agapó! Griechenland, ich liebe dich!

„Heimathafen Hellas“ ist eine Liebeserklärung an ein Land, das von Sonne, Meer und Lebensfreude lebt. In 22 Kapiteln aus 22 Jahren Griechenlanderfahrung berichtet der Autor von Geschichten rund ums Meer: Von seinem ersten Besuch bei Poseidons Sohn Perikles, über Fahrten an Bord von Käpt’n Stavros’ Schiff bis hin zum Sportprogramm an Aristides’ Strandkiosk – aus Zeiten, als Griechenland wirtschaftlich boomte bis mitten in die aktuelle Finanzkrise. Eine Odyssee mit lustigen, traurigen und unglaublichen Erlebnissen, Rezepten zum Nachkochen und Genießen.

Andreas Deffner ist 1974 in Gladbeck im Ruhrgebiet geboren. Er hat lange Zeit im Rheinland gelebt und wohnt heute mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Potsdam. Seit er nach dem Abitur im Jahr 1993 das erste Mal nach Hellas gefahren ist, war er von Land, Leuten und Kultur begeistert.

In kleinem Fischerdorf heimisch

Und so fährt er, wann immer die Zeit es zulässt, „nach Hause“, nach Tolo. In dem kleinen Fischerdorf auf der Peloponnes fühlt er sich ebenso heimisch wie in Potsdam, Gladbeck oder Berlin. Und Oma Vangelio hat immer gesagt: „Junge, du bist in Toló groß geworden!“

 

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