Langfristig für Mendener Schulen planen

Diskussion bezüglich der Schullandschaft..  Haltlose, kurzfristig ausgelegte Lösungsvorschläge und Schulpropaganda fehl am Platze!


Aufgrund des persönlichen Bezugs eines Leserbriefs (13.2.) auf meine neutrale Darstellung (12.2.) zur aktuellen Diskussion um die Schullandschaft, scheint mir weitergehender Erklärungsbedarf zu meinen Ausführungen gegeben.


Wie ich in meinem ersten Leserbrief bereits verdeutlicht habe, geht es darum eine möglichst emotionsfreie sowie kosten- und zeitoptimierte Lösung für die Raumprobleme der Schulen zu finden (insbesondere aus diesem Grund habe ich auch darauf verzichtet, eine einzelne Schule in den Vordergrund zu stellen, jegliche Schulpropaganda vermieden und nur die vorhandenen Fakten aufgeführt. Wenn daraus nun eine Leserin die Schlussfolgerung zieht, ich hätte mich auf ein „für mich passendes Gebäude“ festgelegt, sprechen die Fakten wohl für sich).


Dabei erscheint es nahezu unverständlich, weshalb zwei vorhandene Schulgebäude mit jeweils passenden Räumlichkeiten in viel zu kurzer Zeit einer anderen, neu einziehenden Schulform angepasst werden müssten. Denn das wäre erforderlich, wenn die jetzigen Planungen der Stadt so durchgeführt werden sollten.


Die andere Alternative ist, dass die RSM ihr jetziges Gebäude weiterhin nutzt und die GSM in das bereits oberstufen- und ganztagstaugliche HGG-Gebäude hineinwächst. Der damalige Vorschlag des Schulgutachters, an dem sich die bisherigen Planungen der Stadt orientieren, sollte unter den jetzigen Gesichtspunkten noch einmal überdacht werden. Schließlich beruht seine Überlegung auch darauf, dass beide Realschulen in dem HGG-Gebäude fusionieren, da es ansonsten viel zu groß ist. Auch wurde damals noch nicht bedacht, dass die Gesamtschule in so kurzer Zeit einen sehr großen Zulauf erfährt.


Es sollte daher genau abgewogen werden, wie die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel in naher Zukunft angelegt werden. Dabei müssen selbstverständlich alle beteiligten Schulen berücksichtigt werden, ohne eine davon hervorzuheben oder andere „finanziell günstigere Lösungsmodelle“ in den Raum zu stellen, die nicht durchführbar sind. Das Mindeste, das alle Schüler, Lehrer und Eltern erwarten können, ist eine detaillierte langfristig ausgerichtete Planung für jede Schule. Und das im Vorfeld eines Umzuges!


Melanie Dirksmeier, Menden

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