Kreis Unna schließt sich Netzwerk zur Mobilität an

Kreis Unna.  Der Kreis Unna ist eines der ersten Mitglieder im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“.

Wie vernetzt man verschiedene Verkehrsträger am besten, wie realisiert man Carsharing-Angebote und wie sieht ein sicherer Radweg aus? Damit beschäftigt sich das vom Verkehrsministerium initiierte „Zukunftsnetz Mobilität NRW“. Landesweit sind vier Koordinierungsstellen für das Landesnetzwerk tätig. Dort haben sich 57 Kommunen zusammengeschlossen, darunter auch der Kreis Unna.

Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Verkehrsministerium, überreichte die Mitgliedsurkunde jetzt bei einem Festakt in Düsseldorf an Birgit Heinekamp aus der Stabsstelle Planung und Mobilität beim Kreis Unna. Von der Mühlen unterstrich: „Die Menschen wollen sich in ihrer Stadt heimisch und wohl fühlen. Dazu zählt auch, dass die Bürgerinnen und Bürger mobil sind – ob mit dem ÖPNV, dem eigenen Auto, dem Rad, zu Fuß oder einem Carsharing-Fahrzeug.“

Wie wichtig Mobilität für den Kreis ist, zeigt das Ergebnis einer Mobilitätsbefragung: Pro Werktag verlassen 85 Prozent der Bevölkerung im Kreis Unna das Haus. Jeder mobile Mensch im Kreis legt durchschnittlich 3,2 Wege und Fahrten pro Werktag zurück und ist dabei im Schnitt 58 Minuten unterwegs.