Kein Hau-Ruck

Die Straße Ob dem Glockenteich soll saniert werden.
Die Straße Ob dem Glockenteich soll saniert werden.
Foto: WP

Menden.. Eine Liste mit 18 Straßen, bei denen der Endausbau erfolgen soll (WP berichtete), stieß gestern Abend im Bauausschuss auf Skepsis seitens der Politik. Es wird auf keinen Fall einen Schnellschuss geben. Politiker wollen auch auf Bürger, die letztlich die Kosten zahlen müssten, Rücksicht nehmen.

USF-Chef Eugen Heinrich hatte genauer hingeschaut. Sein Beispiel: Wilhelm-Dortmann-Straße, die Nummer 18 auf der städtischen Liste: „Die Straße ist doch so weit in Ordnung. Sollten wir sie zerstören, um dann den Endausbau vornehmen zu können?“ Nicht nur für Heinrich gilt: Die Stadtverwaltung soll Einzelheiten zu den in der Liste genannten Straßen mitteilen.

Was möglicherweise einstweilen den Bürger und seinen Geldbeutel schont, bringt andererseits die Stadt finanziell in Bedrängnis. Denn ohne Endausbau kann nicht endabgerechnet werden. Es käme also kein Geld in die Stadtkasse, obwohl Vorleistungen erfolgt sind.

Eindeutig ist: Die jetzigen Flickenteppiche Elsternweg, Meisenweg und Ob dem Glockenteich stehen weit oben, was die Sanierung angeht.

Nach einem GAL-Antrag wird es jetzt konkreter, dass der Platz im Eingangsbereich vor der ehemaligen britischen Kaserne einen Namen bekommen soll. Die GAL hatte u. a. an Britischer Platz gedacht.

Nunmehr soll unter verstärkter Einbindung in der Nähe wohnender Bürger auf der Platte Heide eine Namensgebungsfindung starten.

Andreas Salmen (GAL): „Wir könnten zudem nach einem griffigen Namen für den Platz an der Apotheke Platte Heide am Hochhaus suchen.“ Doch auch das ist Zukunftsmusik.

 

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