Jugendliche aus 20 Ländern beim EU-Jugendparlament in Menden

Von Rebecca Engelbert
Das Europäische Jugendparlament zu Gast in Menden: Am Montag sind die Teilnehmer in Menden angekommen. Sie haben ihre Feldbetten bezogen und sich beim Teambuilding kennen gelernt.Foto: Rebecca Engelbert
Das Europäische Jugendparlament zu Gast in Menden: Am Montag sind die Teilnehmer in Menden angekommen. Sie haben ihre Feldbetten bezogen und sich beim Teambuilding kennen gelernt.Foto: Rebecca Engelbert
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Menden.  Es musste noch jede Menge organisiert werden, bis es am Montag dann offiziell losgehen konnte. Denn dann fiel der Startschuss für die erste Sitzung des Europäischen Jugendparlaments Deutschland in Menden. Schon in den vergangenen Tagen waren Maximilian Kiehn und sein Team rund um die Uhr beschäftigt: „Wir mussten die Feldbetten in Münster beim Zentrallager des Deutschen Roten Kreuzes abholen und alle hier in der Schule wieder aufbauen.“

115 Jugendliche aus 20 Nationen sind am Montag am Walburgisgymnasium mit Schlafsack und Koffer eingetroffen. Per Bus und Bahn kamen sie in Menden am Bahnhof an und wurden anschließend mit einem Pendelbus zum Gymnasium gefahren. „In Fröndenberg gab es einige Probleme, weil die die Gleise wohl unverständlich ausgeschildert sind. Aber trotzdem sind alle Jugendlichen gut angekommen“, erzählt Max Kiehn.

Neben den Schlafmöglichkeiten musste sich das Organisationsteam auch um die Verpflegung der Gäste kümmern. Zur Begrüßung haben die Jugendlichen allerdings alle eine Spezialität aus ihrem Land mitgebracht: Die 16- jährige Eirini - Rea Ntika hat griechische Salzstangen dabei und Harriet Lenaghan aus Frankreich ein Croissant.

Die Jugendlichen wurden in verschiedene Teams aufgeteilt. „In der sogenannten Teambuilding-Phase sollen die Teilnehmer sich erstmal besser kennen lernen. Dafür haben wir uns zahlreiche Kennenlernspiele ausgedacht. Mal ist es lustig, mal geht es um Vertrauen. Denn Vertrauen müssen die Gruppen untereinander haben, damit sie richtige Diskussionen führen können“, meint Maximilian Kiehn.

Aus Tschechien ist Petr Hotovec angereist. Er war schon auf zwei Sitzungen des Jugendparlamentes, aber noch nicht in Deutschland. „Ich möchte neue Leute treffen, aber mich eben auch mit aktuellen Themen beschäftigen. Besonders interessiere ich mich für nachhaltige Energie. Ich bin sehr gespannt, was mich erwartet. Doch von der Organisation hier in Menden bin ich begeistert. Aber man sagt auch immer im Europäischen Jugendparlament, dass die deutsche Organisation die beste ist. Und das kann ich bis jetzt nur bestätigen“, so der 17- Jährige.