Initiativkreis ist nur wenigen Bürgern bekannt

Der IMW organisiert auch das Stadtfest  Menden à la Carte.
Der IMW organisiert auch das Stadtfest Menden à la Carte.
Foto: WP

Menden..  Fast die Hälfte aller Mendener kennt diesen Verein nicht, aber gleichzeitig kennen wohl praktisch alle Mendener Veranstaltungen und Aktionen, die von der Initiative durchgeführt werden. Die Rede ist vom IMW (Initiativkreis Mendener Wirtschaft). Die Ergebnisse des WP-Bürgerbarometers überraschen den IMW-Vorstand nicht: „Wir wollen uns nicht selbst darstellen, sondern Positives für Menden bewirken.“

„Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit des IMW?“ hatte die Frage bei der repräsentativen WP-Umfrage gelautet. 5 Prozent zeigen sich „sehr zufrieden“, 21 Prozent bewerten die Arbeit mit der Note „2“ und 18 Prozent mit einer „3“ – insgesamt sind es also 44 Prozent, die der Arbeit des IMW eine positive Note geben. Lediglich 5 Prozent bewerten den IMW mit der Note „4“ beziehungsweise 3 Prozent mit der Note „5“ – insgesamt 8 Prozent sind also tendenziell eher unzufrieden mit dem, was der IMW macht. Die Durchschnittsnote liegt bei 2,63.

Vorstand nicht enttäuscht

Den größten Anteil bilden mit 48 Prozent allerdings diejenigen Befragten, die von sich selbst sagen, dass sie die Arbeit des IMW nicht beurteilen können. Ist es enttäuschend, dass die Hälfte der Befragten die IMW-Arbeit nicht einordnen kann? „Nein“, sagen IMW-Vorstandsvorsitzender Andreas Wallentin und der Vize-IMW-Vorsitzende Martin Weber. „Uns geht es nicht darum, dass wir bekannter werden, sondern es geht uns um Menden.“

Der IMW – vor 20 Jahren aus der Taufe gehoben – hat sich in derart vielen Bereichen engagiert, dass praktisch jeder Mendener Berührungspunkte mit der Arbeit des Initiativkreises hatte oder hat. Oft aber sicherlich, ohne dies mit dem IMW unmittelbar zu verknüpfen.

Butterbrotdosenaktion

IMW-Flaggschiff mit der größten Öffentlichkeitspräsenz ist sicher das Stadtfest „Menden à la Carte“, das alljährlich am dritten August-Wochenende stattfindet.

Viele weitere Aktionen und Veranstaltungen komplettieren die Arbeit: Dazu gehört etwa die Unterstützung der Leitmecke; die Butterbrotdosenaktion für Schulanfänger; das Projekt „Schule und Wirtschaft“, das sich um junge Menschen kümmert, die vergeblich einen Ausbildungsplatz gesucht haben; der Stadtverschönerungswettbewerb, der viele Jahre durchgeführt wurde; neue Leuchten und Bänke in der Innenstadt; Architektenwettbewerbe; der Anstoß für die Freilegung des Glockenteichbachs sowie für die Neugestaltung des Alten Rathausplatzes; Veranstaltungen wie „Business at Lunch“, Vorträge; die Unterstützung von Selbsthilfegruppen mit einem vierstelligen Betrag. Besonders am Herzen liege dem IMW das Gewerbegebiet Hämmer sowie das Projekt Nordwallcenter.

„Viele wissen nicht, dass der IMW Ideengeber in verschiedenen Bereichen ist und manche Projekte vorangetrieben hat“, erklärt Martin Weber. „Hauptsache, es wird gemacht“, bringt Andreas Wallentin das Anliegen auf den Punkt.

Dabei spiele das Sponsoring durch Mitglieder eine sehr große Rolle: „Die Solidarität ist riesig“, sagt Andreas Wallentin. „Wenn wir Firmen ansprechen, stoßen wir eigentlich immer auf offene Ohren.“ Alles mit dem Ziel, sich zum einen noch besser zu vernetzen und zum anderen die Hönnestadt zu einem lebens- und liebenswerten Ort zu machen: „Der Wohlfühlfaktor ist uns ganz wichtig“, sagt Wallentin. „Das war schon vor 20 Jahren bei der Gründung so. Und das kommt letztlich auch der Wirtschaft zu Gute.“

 
 

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