In Mendener Disco schwer verletzt

Menden..  „Ich war das nicht!“, beteuerte der Angeklagte im Mendener Amtsgericht. In zwei Fällen war der 30-Jährige angeklagt: Drogenvesrtöße und Körperverletzung.

Der Angeklagte versicherte, er habe „schon viel Mist“ hinter sich, aber mit Drogen nie zu tun gehabt. Der in Handschellen hereingeführte Dealer beschrieb den Handel jedoch überzeugend genau.

Des Weiteren war der Mann angeklagt, in einer Mendener Disco einem anderen Gast eine Flasche an den Kopf geworfen zu haben. Dieser erlitt eine Platzwunde. Zwei Mitglieder des Security-Teams sowie das Opfer identifizierten den Angeklagten eindeutig als Täter.

Zwar war man sich über die Kleidung des Täters uneinig – zwei sprachen von einem gelben T-Shirt, der andere gab an, es sei eher ein „bläuliches Hemd“ gewesen – Richter Festersen sah jedoch keinen Grund, den Zeugen nicht zu glauben. Ein markantes Tattoo sprach ebenfalls dafür, dass der Richtige auf der Anklagebank saß.

Das Opfer sagte aus, er könne sich nicht erklären, warum das passiert sei. Der Angeklagte habe ihn minutenlang angestarrt. Als er ihm zugeprostet habe, hätte der Angeklagte nach der Flasche gegriffen und zum Wurf angesetzt. Eine Strafe von sieben Monaten, ausgesetzt zur Bewährung, wurde verhängt.

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