Handel begrüßt Stopp-Entscheidung

Der Entwurf für das FOC Werl.
Der Entwurf für das FOC Werl.
Foto: WP

Menden/Werl..  Große Erleichterung bei der Stadt, Wirtschaftsförderungsgesellschaft und mehreren heimischen Institutionen. Einhellig begrüßt wird die Entscheidung der Bezirksregierung Arnsberg das geplante Fashion-Outlet-Center Werl nicht zuzulassen. Menden gehört zu einem Städteverbund, der jahrelang gegen das FOC gekämpft hat.

„Als Wirtschaftsförderer bin ich froh und erleichtert“, kommentierte Stefan Sommer auf WP-Anfrage die Entscheidung.: „Das FOC Werl hätte ein beträchtliches Maß an Kaufkraft aus Menden und anderen Städten abgezogen“, so der Chef der Wirtschaftsförderungsgellschaft Menden.

Derzeit hofft in Menden nicht nur Sommer, dass die Entscheidung der Bezirksregierung auch rechtlich Bestand haben wird. Denn die Stadt Werl will vor dem Verwaltungsgericht in Arnsberg den Klageweg beschreiten. Das Verfahren kann, wie berichtet, Jahre dauern (Seite Wirtschaft).

Über Jahre hinweg hatten auch die Werbegemeinschaft Menden und Lendringsen Bedenken geäußert. Zu groß erschien den Verantwortlichen die räumliche Nähe zum FOC, das an der Autobahn 445 mit 70 bis 80 Shops aus ihrer Sicht „erhebliche Sogwirkung entfacht hätte“.

Frank Oberkampf, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Menden: „Wir sind absolut erleichtert angesichts der Arnsberger Entscheidung. Gesunder Wettbewerb muss sein. Dem stellen wir uns täglich, Aber der Wettbewerb mit dem FOC wäre zu unseren Lasten mörderisch geworden.“

Nicht minder hatte der Initiativkreis Mendener Wirtschaft zu den FOCSkeptikern gehört. Auch beim IMW war die Befürchtung vor abfließender Kaufkraft groß. Sprecher Andreas Wallentin: „Wir sind nach der Entscheidung sehr erleichtert.“

 
 

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