Grünes Licht für längere Piste am Flugplatz Arnsberg-Menden

Der Flugplatz Arnsberg-Menden bei einem Tag der offenen Tür.
Der Flugplatz Arnsberg-Menden bei einem Tag der offenen Tür.
Foto: Andreas Dunker
Die zuständige Bezirksregierung Münster hat grünes Licht für die Erweiterung der Start- und Landebahn am Flugplatz Arnsberg-Menden (FAM) gegeben. Damit kann die Erweiterung in nordöstlicher Richtung wie geplant stattfinden.

Menden/Arnsberg.. Mehr als vier Jahre hatten die Verantwortlichen des Flugplatzes um Geschäftsführer Franz-Josef Barkhaus auf die Genehmigung gewartet.

Das Verfahren hatte sich in die Länge gezogen, weil zahlreiche Träger öffentlicher Belange beteiligt worden waren. Die Gemeinde Wickede äußerte schwerwiegende Bedenken, befürchtet wurden Nachteile für den Windrad-Bau. Ein Gutachten klärte die Sachlage schließlich zugunsten des Flugplatzes.

Zurzeit, berichtet Barkhaus, werde Erde angeschüttet und verdichtet. Ein aufwendiges und teures Verfahren, das nötig ist, um ein bestehendes Geländegefälle auszugleichen. 150.000 Kubikmeter Erde müssten bewegt werden.

„Mit der Fertigstellung des Baus rechnen wir erst 2015“, erklärt Barkhaus. Dann soll die Start- und Landebahn 1180 Meter lang und 25 Meter breit sein. Zurzeit misst sie 920 Meter in der Länge und 20 Meter in der Breite. Der Ausbau ist lediglich erforderlich, um europäischen Sicherheitsrichtlinien zu entsprechen. Mit größeren Flugzeugen müssen die Anwohner nicht rechnen.

Im Sommer hatte die OBO Bettermann GmbH als Flughafenbetreiberin noch laut über andere Standorte auch für den Firmenflugbetrieb nachgedacht. Die Bedeutung der Firmenzentrale in Hüingsen sei unsicher. Dazu äußerte sich Barkhaus jedoch nicht.

 
 

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