Große Trauer: Pater Beda verstorben

Menden..  Er galt Generationen von Mendenern als Inbegriff der tätigen Nächstenliebe. Sein sozialer Einsatz für benachteiligte und bettelarme Menschen in Brasilien motivierte unzählige Menschen, sich aktiv an Hilfssammlungen seines Aktionskreises zu beteiligen. Pater Beda ist nach langer Krankheit am Sonntag im Franziskanerkloster Bardel verstorben.

So viele gute Wünsche gab es noch im vergangenen Jahr zum 80. Geburtstag. Insbesondere Hüingser hatten auf noch viele persönliche Begegnungen gehofft. Denn Pater Beda hatte als Schüler und Jugendlicher seine geistlichen Wurzeln in der Christ-König-Gemeinde, für die er sich so gern engagiert hatte.

Unvergessen wird Menschen in Menden und der Region bleiben, wie Pater Beda mit Worten und Taten andere Menschen dafür begeistern konnte, es ihm zumindest ein wenig gleich tun zu können.

Im Jahr 1956 war er in den Franziskanerorden am Klostersitz in Bardel bei Bad Bentheim eingetreten und erhielt den Namen Beda. Bereits 1957 folgte eine erste Reise nach Brasilien, die letztlich sein Leben nachhaltig verändern sollte. Im tiefen Glauben an Gott verhehlte er jedoch nie, wie jeder Mensch mit seinem ureigenen Handeln dazu beitragen kann, soziale Ungerechtigkeiten zu mildern und zu überwinden.

Legendär waren Pater Bedas Besuche in Schulen, wenn er um Unterstützung für die seine Straßensammlungen bat.

 
 

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