Gesunde Ernährung ab 1. Schuljahr

Gesundes Frühstück ist Teil von Klasse 2000. So war es auch an der Albert-Schweizer-Schule Lendringsen im Juli 2011.
Gesundes Frühstück ist Teil von Klasse 2000. So war es auch an der Albert-Schweizer-Schule Lendringsen im Juli 2011.
Foto: WP

Menden.. Es ist das bundesweit mit Abstand größte Programm im Bereich gesunder Ernährung und Gesundheitserziehung. Fast 3000 heimische Grundschüler hat der Lions-Club Menden damit gezielt gefördert.

Was im Schuljahr 2004/05 auf Initiative Dr. Robert Horsch, Clubmitglied und Facharzt für Allgemeinmedizin, an der Michael-Schule Schwitten begann, hat weite Kreise gezogen. Viele Jahre konnte der Lions-Club alle (!) Mendener Grundschulklassen erreichen. Lions-Koordinator Burghard Reichelt: „Wir sprechen hier in der Gesamtheit von 125 Klassen.“

Das stets wissenschaftlich begleitete und fortentwickelte Klasse-2000-Projekt arbeitet keineswegs mit erhobenen Zeigefingern. Gleichwohl hat es sich als überaus nachhaltig erwiesen. Und das bedeutet für die Mädchen und Jungen: Sie lernen über vier Jahr hinweg, sich gleichermaßen gesund und lecker zu ernähren. Für eine großen Teil ist es sogar eine Selbstverständlichkeit geworden. Burghard Reichelt: „Bei Klasse 2000 spielt es eine große Rolle, dass die Kinder erfahren, was der Körper benötigt, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.“

Der Weg der Ernährung im Körper, Ernährungspyramiden und viele weitere Aspekte waren immer wieder Themen im Unterricht. Und es wurde weitaus mehr als nur eine liebe Gewohnheit, dass sich beispielsweise Schulleiterin Felicitas Ismar, zuletzt Leiterin der Josefschule Menden, gern mit ihren Schutzbefohlenen an den Tisch setzte, um mit ihnen gesund zu essen.

Der Lions-Club hat Klasse 2000 zur Langzeitaktivität gemacht. Sie ist zugleich die kostenintensivste. Zehntausende Euro zahlten die Mitglieder aus eigener Tasche. Burghard Reichelt: „Allein das hätte jedoch nicht gereicht. Die Mendener Bank hat uns als Großsponsor unterstützt und wird bis zum Schuljahr 2013/14 einen Betrag von 30000 Euro beigesteuert haben.“

Damit für den Lions-Club viele weitere Aktivitäten für das lokale Gemeinwohl nicht dauerhaft auf der Strecke bleiben – für weiterführende Schulen gibt es mit Lions Quest ein ähnliches Programm – müssen seit dem Jahr 2010 die Schulen ein Drittel der Kosten selbst aufbringen. Ab dem Schuljahr 2013/14 wird der Eigenanteil auf 50 Prozent steigen.

 

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