„Fleige-Brief an Minister beruht auf CDU-Vorstoß“

Sebastian Schmidt
Sebastian Schmidt
Foto: WP

Menden. Als „fatale Entscheidung“ für die Wirtschaft und erneute „radikale Benachteiligung des ländlichen Raums“ durch die rot-grüne Landesregierung hat der CDU-Kreisvorsitzende Thorsten Schick die Äußerung von NRW-Verkehrsstaatssekretär Horst Becker zur A 46 kritisiert. Der Grünen-Politiker hält den Autobahn-Lückenschluss zwischen Menden und Neheim für „gestorben“.

Gemeinsam mit Schick äußerte sich – wie berichtet – Hemers CDU-Bürgermeister Michael Esken – nicht aber die Mendener CDU.

Für CDU-Stadtverbandschef Sebastian Schmidt aber kein Zeichen für Desinteresse. Der Brief, den Bürgermeister Fleige an NRW-Wirtschaftsminister Voigtsberger geschickt habe (WP berichtete), beruhe ja auf CDU-Initiative: „Wir waren es, die wissen wollten, ob ein zweiteiliger Bau der A46 rechtlich überhaupt zulässig sei.“

Auf die Antwort und Informationen zur Linienführung warte der CDU-interne Arbeitskreis unter Leitung von Bernd Haldorn, um eine aktuelle Position zur A 46 zu erarbeiten. Schmidt: „Was aber auf jeden Fall klar ist: Einen Weiterbau, der in Menden endet, darf es nicht geben.“

 
 

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