Ess-Störungen erkennen und gegensteuern

Menden..  „Kannst Du nicht endlich normal essen?“ – Diese brisante Frage ist der Leitsatz für die nächste Frühjahrs-Veranstaltung im Lila Salon am heutigen Dienstag, 21. April, ab 19.30 Uhr im Bodelschwingh-Haus. Die Diplom-Heilpädagogin Brigitte Laage zeigt den Besucherinnen und Besuchern, woran sie Essstörungen erkennen können und welche Hilfen möglich sind.

Ungefähr zwei Drittel der Jugendlichen ab dem 13. Lebensjahr haben schon eine Diät gemacht, aber nur ein kleiner Teil entwickelt daraus eine Ess-Störung wie Magersucht oder Bulimie. So heißt es in der Einladung für heute Abend. Zunächst im Verborgenen verändert sich das Essverhalten, die Gewichtsabnahme bestärkt den eingeschlagenen Weg. Meist leiden nicht nur die oder der Betroffene, sondern die ganze Familie.

Nicht nur Themen für Frauen

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Jugendschutzbeauftragten der Stadt Menden, Uschi Rosenthal, und mit der Anne Hitzschke von der Suchtberatung Menden. Die Pfarrerin Ruth Hansen, aktiv in der Frauenarbeit im evangelischen Kirchenkreis Iserlohn, und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Menden, Heike Berkes, laden ins Bodelschwingh-Haus, Bodelschwinghstraße 4 - 6 in Menden ein, um im Lila Salon Themen aufzugreifen, die Frauen (und manchmal auch Männer) bewegen.

Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit dem Hausfrauenbund Menden, der Evangelischen Kirchengemeinde, der städtischen Musikschule und der Dorte-Hilleke-Bücherei Menden. Die musikalische Untermalung übernehmen zwei Cello-Spielerinnen der städtischen Musikschule.

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