Engagement für das Wohl der Stadt

Mendener Bürgerstiftung Gründung Menge Hackl Scholand Fleige Maaß Tönnesmann Voß
Mendener Bürgerstiftung Gründung Menge Hackl Scholand Fleige Maaß Tönnesmann Voß
Foto: WP

Menden.. Sie soll die Arbeit der Stadt nicht ersetzen, aber sie kann einspringen, wenn die Stadt mit ihrem Geld und ihren Möglichkeiten überfordert ist: Die gestern gegründete „Mendener Bürgerstiftung“ unterstützt künftig gemeinnützige Projekte, Ideen und Personen in Menden.

Rund 200 Bürgerstiftungen gibt es schon in Deutschland, jetzt hat Menden eine eigene. Bürgerstiftungen bauen über Zustiftungen und Spenden ein Stiftungsvermögen auf, mit dessen Zinsen gemeinnützige Projekte in der Region gefördert werden. Das Stiftungskapital bleibt dabei unangetastet. Gleichzeitig motiviert die Bürgerstiftung die Menschen vor Ort, sich ehrenamtlich in den Projekten zu engagieren. „Von Bürgern für Bürger“ lautet die Leitidee, deren Vorbild die „Community Foundations“ in den USA sind.

Die Idee für solch eine Stiftung für Menden entstand schon vor mehreren Jahren. Durch eine gemeinsame Initiative der Stadt und der Mendener Bank wurde sie nun Realität. Im alten Ratssaal überreichte im Rahmen einer Feierstunde Volker Milk, für die Stiftungsaufsicht zuständiger Abteilungsleiter bei der Bezirksregierung Arnsberg, die vom Regierungspräsidenten Bollermann unterzeichnete Stiftungsurkunde. Freudig in Empfang nahmen das Schriftstück Ulrich Hackl, Vorstandsmitglied der Mendener Bank und erster Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, sowie Rainer Scholand, der dem Kuratorium der Stiftung vorsitzt.

Die „Mendener Bürgerstiftung“ beginnt ihre Arbeit mit einem Stiftungskapital von 122 500 Euro. 100 000 Euro davon steuert die Mendener Bank bei. Zusammen bilden die acht „Gründungsväter“ der Stiftung auch die ehrenamtlichen Organe: Neben Ulrich Hackl gehören dem Vorstand Ulrich Menge (Stadt Menden) und der Unternehmer Johann Caspar Tönnesmann den Vorstand. Zum Kuratorium zählen aus dem Vorsitzenden Scholand sowie Bürgermeister Volker Fleige, Ernst Kayser, Stefan Maaß und Reinhold Voß.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt sowie beim Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters am 8. Januar auf der Wilhelmshöhe wird die Bürgerstiftung um weitere Unterstützung werben.

 

EURE FAVORITEN