Eingeschweißte Werbung der Post ist für viele ein Ärgernis

Ein Leservorschlag: In Plastikfolie eingepackte Reklame einfach zurück an die Post.
Ein Leservorschlag: In Plastikfolie eingepackte Reklame einfach zurück an die Post.
Foto: Martina Dinslage

Menden.. Die Werbung verstopft den Briefkasten und lässt sich dazu noch schlecht entsorgen. Immer wieder erreicht die Redaktion Kritik an der Verteil-Werbung „Einkauf aktuell“ der Deutschen Post. Wohin damit, wenn’s im Haushalt keinen interessiert?

Wer die Werbepäckchen korrekt entsorgen will, muss sie tatsächlich möglichst sauber nach den unterschiedlichen Müllsorten trennen. Das heißt: Die Folie gehört in die Gelbe Tonne. Die Prospekte müssen einzeln ins Altpapier.

Schutz durch Aufkleber

„Letztendlich sollen die Folien verhindern, dass einzelne Prospekte herausfallen“, sagt Postsprecher Alexander Böhm. Er erklärt, dass bei der Verpackung ausschließlich „umweltverträgliche Folien“ zum Einsatz kommen.

Wer die Werbung erst gar nicht bekommen will, muss sich mit einem Aufkleber wie „Keine Werbung“ gegen die Verteilung schützen. Das verhindere zumindest rechtlich, dass die Boten die Werbe-Bündel im Briefkasten hinterlassen. „Daran sind wir gebunden“, sagt Böhm.

Der Sprecher macht keinen Hehl daraus, dass „Einkauf aktuell“ für die Post ein erfolgreiches Produkt ist. Der gelbe Riese nutzt Synergieeffekte: Die Boten, die sowieso im Einsatz sind, tragen zugleich Post und Werbung aus.

So mancher Westfalenpost-Leser macht sich die Entsorgung von „Einkauf aktuell“ übrigens noch leichter. Einer wirft die Pakete so wie sie sind zurück in einen gelben Briefkasten, sozusagen zurück an den Absender. „Das ist dann quasi wie Altpapier“, sagt Böhm. Die Post entsorge das Material dann entsprechend. Aktuell gebe es aber keine nennenswerte Häufung dieser Rücksendungen.

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