Doppelkreisel für größte Kreuzung beste Lösung?

Ist ein Doppel-Kreisel für Märkische Straße die ideale Lösung?
Ist ein Doppel-Kreisel für Märkische Straße die ideale Lösung?
Foto: WP

Menden.. Könnte ein Großkreisverkehr nach Ende der Hangrutsch-Arbeiten für den Bereich Märkische Straße erhebliche Verkehrsprobleme lösen? „Ja“, sagt Unternehmer Ulrich Bettermann.

Der OBO-Seniorchef hat es ganz in der Nähe einer OBO-Niederlassung in der Schweiz erlebt: „Vier Kilometer von unserem Werk entfernt gab es eine unglaublich viel befahrene Kreuzung als zentrale Zubringerachse zum Tessin und zu den großen Wintersportregionen.“ Ständig zunehmender Verkehr habe vor den Ampelanlagen für schier endlose Staus gesorgt. Ulrich Bettermann: „Dann wurde ein Doppelkreisel gebaut, und alles klappte plötzlich prima.“

Der heimische Unternehmer möchte dieses Beispiel gern auf die am meisten befahrene Kreuzung seiner Heimatstadt übertragen: „Ich bin mir sicher, dass solch ein Doppelkreisel für den Bereich Märkische Straße gut funktionieren würde.“

Ein Doppel-Kreisverkehr bietet zwei Fahrspuren. Bettermanns Grundidee am Beispiel eines aus Lendringsen nahenden Fahrzeugs: Rechtsabbieger könnten – wie bisher – am eigentlichen Kreiselbeginn unmittelbar Richtung Innenstadt abbiegen. Die äußere Spur des Doppelkreisels könne für die Fahrtrichtung Unna gleichsam wie eine Geradeausspur genutzt werden. Einzig für die Richtung Iserlohn müsste die Innenspur des Kreisels genutzt werden. Bettermann: „Nach diesem Modell könnte man in alle vier Richtungen entsprechend verfahren.“

Bettermann weiß nur zu gut, dass im fraglichen Kreuzungsbereich der Stadt Menden die Hände gebunden sind. Weil es sich um eine Bundesstraße handelt, wäre der Landesbetrieb Straßen NRW für einen Umbau zuständig. Michael Naumann ist seitens der Behörde einer der verantwortlichen Männer für die Großbaustelle „Hangrutsch“. Grundsätzlich abgeneigt schien er schon mal nicht, als ihn die WP über die Bettermann-Pläne informiert hatte. Er räumte aber ein: „Entsprechende Überlegungen hat es bei uns im Haus noch nicht gegeben.“

 

EURE FAVORITEN