Die Bibber-Kälte bleibt noch Tage

Der Frost  hat uns auch weiter im Griff.
Der Frost hat uns auch weiter im Griff.
Foto: WAZ FotoPool
Es sind Tage des Bibberns. Am Freitagmorgen waren es minus 15,1 Grad. Wetterkundler Peter Friedrich zeichnet seit 1972 alles auf. „Um eine kältere Februarnacht zu suchen, müssen wir 26 Jahre zurückblicken.

Menden..  Es sind Tage des Bibberns. Am Freitagmorgen waren es minus 15,1 Grad. Wetterkundler Peter Friedrich zeichnet seit 1972 alles akribisch auf. „Um eine kältere Februarnacht zu suchen, müssen wir 26 Jahre zurückblicken. Am 9. Februar 1986 habe ich minus 16,5 Grad gemessen. Mein Februarrekord.“

Friedrich: „In den nächsten Tagen bleibt es ähnlich kalt. Mit Schnee ist kaum zu rechnen. Erst ab Mittwoch könnte es wieder etwas „wärmer“ werden. Vermutlich aber immer noch Dauerfrost.“

Friedrichs Analyse und der Ausblick: „Schuld ist sehr kalte Luft in 5000 Metern Höhe, die ganz Europa überströmt hat, verbunden mit einem sehr kräftigen Hoch über Nordosteuropa, das – wie immer bei Hochdruckgebieten – im Uhrzeigersinn eisig kalte Sibirienluft zu uns schaufelt. Dieses Hoch wehrt auch in der nächsten Woche noch alle Angriffe atlantischer Tiefs ab.“

Vor dem Hintergrund der Kälte bittet die Stadtverwaltung die Bevölkerung um Mithilfe. Zwar sind derzeit keine Personen ohne Obdach bekannt. Jedoch sei nicht auszuschließen, dass sich Bürger in Menden aufhalten, die täglich auf der Suche nach einer Schlafgelegenheit sind. Insofern bittet die Verwaltung, sie zu melden, damit auf Unterbringungsmöglichkeiten hingewiesen werden kann. Hinweise an 394090 (Midasch) oder 903-345 (Zablotny).

Auch könne es vorkommen, dass Personen aufgrund von Krankheit, Alkohol- bzw. Drogenkonsums schlafend oder reglos vorgefunden werden. Sie sollten angesprochen werden, um für Hilfe zu sorgen.

 

EURE FAVORITEN