Das Frühlingsfest bleibt

Lendringsen..  Der Sonntag ist immer der verkaufsstärkste Tag. Darin sind sich Einzelhändler und Aussteller nach drei Tagen Frühlingsfest in Lendringsen einig.

„Die Einnahmen sind ähnlich hoch wie im Vorjahr“, berichtet Martin Haase, Besitzer des „Kindertraum“-Karussells. „Bei uns hat sich der verkaufsoffene Sonntag sehr gelohnt“, sagt Karin Schöttler, Inhaberin des Schuhgeschäftes, und lobt die neuen Ausstellungsstände auf dem Frühlingsfest. „Die bringen Abwechslung und Zulauf.“

Sehr zufrieden ist auch Vorstands-Vorsitzende Britta Fischer, obwohl der Stand des Fördervereins der Josefschule Lendringsen etwas abseits liegt. „Der Absatz ist gut“, erzählt Fischer. „Ein Trampolin oder Kinderattraktionen in der Nähe wären aber noch von Vorteil gewesen.“ Besucher werden darüber informiert, dass die Josefschule die Verlängerung der Betreuungszeiten im nächsten Schuljahr plant – nämlich bis 15 Uhr.

Samstag schleppend, Sonntag gut

Zum ersten Mal seit Jahren muss der Förderverein der DRK-Kindertagesstätte „Am Salzweg“ den Standort wechseln. Das finden die engagierten Helferinnen schade. „Wir wären lieber am alten Platz geblieben“, sagt Birgit Donner, Kassiererin des Fördervereins. Der Samstag sei schleppend verlaufen, der Sonntag dagegen gut. Der Förderverein hofft auf mehrere Hundert Euro Umsatz.

„Der Samstag ist halt immer Haus- und Gartentag“, sagt Floristin Manuela Kemp vom Blumengeschäft Schwarzkopf. „Das herrliche Wetter am Sonntag spielt uns natürlich in die Karten.“

Hartnäckig halten sich beim Frühlingsmarkt allerdings an allen Tagen die Gerüchte, dass die 27. Auflage die Letzte gewesen sein könnte. Marion Kölling, Vorsitzende der Werbegemeinschaft, beruhigt: „Diese Veranstaltung hat Tradition. Stand heute ist die Sorge unbegründet, dass es nächstes Jahr kein Frühlingsfest geben wird.“ Kölling kündigt aber „Umstrukturierungen“ an.

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