Das älteste Häuschen am Prozessionsweg soll restauriert werden

Der Auftakt der Mendener Kreuztracht an der Vincenz-Kirche: Seit mehr als 320 Jahren gelebte Volksfrömigkeit.
Der Auftakt der Mendener Kreuztracht an der Vincenz-Kirche: Seit mehr als 320 Jahren gelebte Volksfrömigkeit.
Foto: WP

Menden.. Das älteste Heiligenhäuschen entlang des Prozessionsweges im Kapellenberg – Standort am Brunnen – soll alsbald restauriert werden. Der Förderverein Kreuzkapelle benötigt dazu allerdings Hilfe der Bürgerschaft.

Das so genannte „Pöterken“ diente als Vorbild. Michael Franke, Sprecher des Fördervereins: „Da haben so viele Mendener toll geholfen und unsere Aktivitäten unterstützt. Das macht uns Mut, jetzt auch zügig das nächste große Projekt anzugehen.“ Die Kontonummer bei der Märkischen Bank (BLZ: 44560009): 113114500.

Die Heiligenhäuschen sind ein zentraler Teil Mendener Religionsgeschichte. Sie wurden einst von Mendener Bürgern oder den Zünften gestiftet. An vielen hat jedoch in mehr als 300 Jahren der Zahn der Zeit erheblich genagt. Ihnen widmet sich der Förderverein. Die Erhaltung und Instandsetzung sind jedoch aus eigener Kraft nicht zu schaffen. Insofern sind die Verantwortlichen des Fördervereins dankbar, dass immer wieder Privatleute, Vereine und Verbände gespendet haben und sich sich gewiss auch diesmal wieder engagieren wollen.

Der Schwung nach der erfolgreichen Restaurierung des „Pöterkens“ soll nunmehr einfach mitgenommen werden. Dabei sind die Spenden zwar eine große Säule, parallel müssen jedoch viele Abstimmungen im Hintergrund erfolgen. So wird der heimische Architekt Franz Lenze in enger Absprache mit dem Förderverein und der Denkmalbehörde zu Werke gehen.

In nunmehr gut 300 Jahren sind zahlreiche Schäden am Heiligenhäuschen für den Betrachter offenkundig. Es gibt aber überdies auch mehrere verdeckte. Michael Franke: „Wir hoffen, dass die Arbeiten noch im Sommer starten können und wir dann zur Mendener Kreuztracht im kommenden Jahr bereits alles fertiggestellt haben.“

 

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