Bürgerbistro verkauft wieder Waffeln

Julia Sonnenberg verkauft im Bürgerbistro. Das Rathaus soll in der Weihnachtszeit gemütlicher sein.
Julia Sonnenberg verkauft im Bürgerbistro. Das Rathaus soll in der Weihnachtszeit gemütlicher sein.
Foto: Marc Friedrich
Bis zu den Feiertagen ist das eigentlich geschlossene Bürgerbistro im neuen Rathaus dreimal pro Woche geöffnet. Vom Trinkgeld werden Flüchtlinge versorgt.

Menden.  Während der Weihnachtszeit werden Besucher des neuen Rathauses wieder mit kleinen Leckereien versorgt: An jeweils drei Tagen in der Woche wird das Bürgerbistro im Eingangsbereich des Rathauses geöffnet sein – jeweils in der Zeit von 9 bis 14 Uhr. Am gestrigen Dienstag gab es zum ersten Mal wieder Kaffee und Waffeln (sowie auch kleine Leckereien aus der Schokoladenmanufaktur Sauerland) im lange geschlossenen Bürgerbistro.

„Wir wollen mit dem Bürgerbistro eine schöne und gemütliche Atmosphäre während der Weihnachtszeit im Rathaus kreieren“, verspricht Angelika Pietsch, die sich in Eigenregie – darauf legt sie viel Wert – um die gastronomischen Belange in dem Verwaltungsgebäude kümmert. Ein geschlossenes Bistro im Rathaus-Foyer sehe sonst sehr traurig aus, findet sie.

Flexibler Umgang mit Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten seien übrigens nicht fix, sondern dynamisch – sprich: Sollte sich in den kommenden Tagen herausstellen, dass frühere oder spätere Öffnungszeiten mehr Sinn machen, dann würde man sich an dieser Kundennachfrage orientieren.

Selbst mit den eingenommenen Trinkgeldern gehen Angelika Pietsch und ihre Stellvertreterin Julia Sonnenberg sehr christlich um: Anstatt sich der sehr wohl verdiente Geld einzustecken, bekommen sich im Foyer aufhaltende Flüchtlinge „mal ‘n Kaffee oder Tee“ geschenkt.

Was aus dem Bistro in Zukunft werden wird, weiß die Gastronomie-Leiterin Pietsch aber nicht: „Alles was ich sagen würde wäre reine Spekulation.“

 
 

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