Borchert im Scaramouche

Wolfgang Weist spielt den Kriegsheimkehrer Beckmann. Foto: privat
Wolfgang Weist spielt den Kriegsheimkehrer Beckmann. Foto: privat
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Menden.. (wp) Als Eigeninszenierung stellt die Mendener Katastrophenkultur am Samstag, 5. November, im Scaramouche Wolfgang Borcherts Stück „Draußen vor der Tür“ vor.

Im Zentrum der Handlung steht der deutsche Kriegsheimkehrer Beckmann, gespielt von Wolfgang Weist, dem es nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft nicht gelingt, sich wieder ins Zivilleben einzugliedern. Während er noch durch die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt ist, haben seine Mitmenschen die Vergangenheit längst verdrängt. Auf den Stationen seiner Suche nach einem Platz in der Nachkriegsgesellschaft richtet Beckmann Forderungen nach Moral und Verantwortung an verschiedene Personentypen, an Gott und an den Tod. Verzweifelt irrt Beckmann durch ein düsteres Szenario, wobei ihm überall Ablehnung und Gleichgültigkeit entgegenschlagen.

„Ein motiviertes Ensemble, eine spannende Bühnen- und Zuschauerraumaufteilung und natürlich nicht zuletzt die Intensität und immer noch vorhandene Aktualität des Stückes machen es absolut sehenswert“, sind sich die Verantwortlichen im Scaramouche sicher.

Die Premiere beginnt am 5. November um 20.30 Uhr. Weitere Aufführungen sind am 6., 12. und 13. November, jeweils um 20.30 Uhr geplant. Karten für 8 Euro gibt es bei den Vorverkaufsstellen im Café Echt, in der Buchhandlung Daub, der Buchhandlung Kissing und in „Die Rille“.

 
 

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