Automobilhistorie trifft auf Stadtgeschichte

Pia Maranca
Monte Menden Classic. Foto: Martina Dinslage
Monte Menden Classic. Foto: Martina Dinslage
Foto: WP

Menden. Diese Schnappschüsse werden in den Fotoalben vieler Auto-Fans landen: Denn Automobilhistorie traf am Samstag auf Stadtgeschichte. Die Teilnehmer der Oldtimer-Ausfahrt Monte Menden reihten sich am Nachmittag auf dem neuen Alten Rathausplatz auf.

Dass dieser Anblick möglich sein würde, hatten die Veranstalter vom Hönnetaler Automobil- und Motorradclub im Vorfeld mit der Stadtverwaltung klären müssen: „Alte Fahrzeuge verlieren schon einmal einen Tropfen Öl“, hatte es geheißen. Damit das Schmiermittel weder den neuen Platz verschmutzt, noch die Umwelt schädigt, bekam jedes Fahrzeug eine Ölmatte untergelegt. So waren die Fotomotive mit Oldtimern und Altem Rathaus sowie Vincenzturm am Samstag möglich.

Schon am Morgen beim Start der Tour hatten die Gefährte unter anderem auf der Bahnhofstraße für Aufsehen gesorgt. Dann ging es auf eine 170 Kilometer lange Strecke, die über zwei Etappen führte – von der Möhnetalsperre ging es über den Haarstrang und über die Sorpetalsperre zurück nach Menden. Auf dem Weg mussten die Teilnehmer drei Sonderprüfungen in Geschicklichkeit sowie zwei ­Sonderkontrollen absolvieren.

82 historische Fahrzeuge waren in diesem Jahr bei Monte Menden dabei, das älteste Gefährt war ein Stuttgart Cabrio aus dem Jahr 1927. „Auf der Strecke gab es nur zwei bis drei Ausfälle wegen technischer Defekte“, sagt Organisator Lutz Althof vom Allgemeinen Schnauferl-Club (ASC) 1900, Landesgruppe Westfalen Süd.

Nach einem ausgeklügelten System vergab die Jury die Punkte, anschließend standen in fünf Altersklassen die Sieger fest. Gesamtsieger in diesem Jahr waren Anke und Irene Schliwinski mit ihrem Austin Healey 104 BN1 Le Mans