Auf den Hangrutsch folgen die nächsten Baustellen

Im Zuge der Sanierung der Straßendecke Richtung Dünnebacke wird auch ein neuer Fuß-/Radweg angelegt.
Im Zuge der Sanierung der Straßendecke Richtung Dünnebacke wird auch ein neuer Fuß-/Radweg angelegt.
Foto: WP

Menden.. Der Hang an der Unnaer Landstraße ist so gut wie gesichert, dafür kommt in absehbarer Zeit an anderer Stelle Bewegung ins Mendener Verkehrsgeschehen. Im Anschluss an die Hangrutschbaustelle plant der Landesbetrieb Straßen.NRW Baumaßnahmen auf der B7 zwischen Schwitten und Barge sowie an der größten Straßenkreuzung der Stadt (Märkische Straße/Unnaer Landstraße/Bräukerweg).

Michael Neumann von Straßen.NRW kündigte jetzt an, dass es an der Großkreuzung in den Herbstferien losgehen könnte. Auf dem Programm steht ein Austausch der kompletten Ampelanlage. Die sei altmodisch und nicht mehr auf dem technisch aktuellen Stand. Innerhalb der zwei Ferienwochen will Neumann die Signalanlagen erneuern lassen. Außerdem soll die Straßendecke bis in die Abzweigungen hinein saniert werden.

„Wir wollen möglichst nachts, also abends ab 18 Uhr, sowie an den beiden Wochenenden arbeiten“, erklärt Neumann – damit der Straßenverkehr möglichst wenig gestört wird. Das gilt zumindest für die Straßensanierung. Der Austausch der Ampeln werde voraussichtlich auch tagsüber erfolgen. Eine teilweise Neuprogrammierung der Ampelsteuerung steht dabei ebenso auf dem Arbeitszettel wie Veränderungen der Straßenmarkierung. Unter anderem soll die Linksabbiegespur vom Bräukerweg auf die Unnaer Landstraße wegfallen.

Bereits im Mai sollen Sanierungsarbeiten auf einem 3,5 Kilometer langen Stück der B7 zwischen Schwitten und Barge beginnen. Straßen.NRW will auch hier die Straßendecke erneuern. Im Zuge der Reparatur werde RWE auch die Gasleitung unter der Straße erneuern, erklärt Neumann. „Die stammt noch aus den 30er Jahren“, erklärt er, und außerdem würden moderne Gasleitungen nicht mehr unter der Straße, sondern daneben verlegt. Im Falle der B7 wolle RWE die Leitung ebenfalls aus der Straße heraus verlagern.

Während vermutlich viele Autofahrer eher ein Ende der Großbaustellen in und um die Stadt herbeisehnen, sieht Michael Neumann den Zeitpunkt der nächsten Baustellen positiv. „Ich möchte verhindern, dass wir jahrelang überall kleckerweise herumbasteln, besser ist es in einer Aktion. Das passt alles zeitlich schön zusammen.“

Die Baustelle am Hangrutsch ist im Übrigen weitgehend im Zeitplan. „Praktisch abgeschlossen“ ist laut Michael Neumann die Betonierung des Kopfbalkens, „dann ist der Hang statisch gesehen wieder fest“. Auf den Kopfbalken kommt lediglich noch ein Geländer. „Im Juni beginnt dann der Vollausbau der Straße“, erklärt Neumann. Weil sie komplett neu aufgebaut werden muss, werde zunächst die alte Straße bis zu einen Meter tief ausgekoffert. Parallel dazu wird die Sanierung Richtung Dünnebacke fortgesetzt, in deren Zug auch der neue Fuß-/Radweg entsteht. Neumann: „Ende September, Anfang Oktober wollen wir fertig sein“.

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