Auch in den letzten Stunden an das Wohl der Armen gedacht

Hemer/Bardel..  Hunderte Menschen nahmen am Samstag im Kloster Bardel Abschied von Pater Beda. Mit einem Trauergottesdienst und bei der anschließenden Beerdigung gaben sie dem verstorbenen Franziskaner das letzte Geleit. Der Osnabrücker Domkapitular Alfons Strodt überbrachte einen Brief von Bischof Franz-Josef Bode. Darin heißt es: „Gott hat Pater Beda zu seinem Werkzeug gemacht, zu einem Werkzeug des Friedens und der Liebe“.

Pater Wilhelm Ruhe verdeutlichte: „Beda ist den Idealen des Heiligen Franziskus sehr nahe gekommen. Er fühlte sich wohl an der Seite der Armen und Verlierer. Zugleich hat er den Menschen Lebensmut und Freude geschenkt,“

Der Geschäftsführer des „Aktionskreises für Entwicklungsarbeit“, Udo Lohoff, berichtete von „unzähligen Beileidsbekundungen“ aus Brasilien. Für die Menschen im Nordosten des größten lateinamerikanischen Landes sei Beda ein „großer Freund und Fürsprecher“ gewesen. Kurz vor seinem Tod soll er noch den Wunsch geäußert haben, „dass alle Menschen einen vollen Teller haben“.

2012 hatte Pater Beda den Vorsitz des Aktionskreises aus Altersgründen niedergelegt. Sein Nachfolger ist seitdem Bernward Wigger aus Gronau. Er nannte am Samstag zwei Schwerpunkte des Vereins: das Netzwerk „SoliVida“ mit 26 Hilfsprojekten in Brasilien und die Erlangung des offiziellen Spendensiegels beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI). Ausdrücklich erklärte Wigger: „Die Menschen in Brasilien rechnen mit uns. Pater Beda lebt durch uns weiter“.

Auch der Aktionskreis Pater Beda in Hemer war am Samstag in Bardel.

 
 

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