Arche-Zentrum wird umziehen

Teppich Frick schließt. Arche-Sozialzentrum zieht bald ein.
Teppich Frick schließt. Arche-Sozialzentrum zieht bald ein.
Foto: WP

Menden..  Für Teppich Frick in Menden sind es derzeit die letzten Tage. Mit der Aufgabe des Standortes an der Fröndenberger Straße wird es jedoch nicht zu einem weiteren Leerstand kommen. Das Arche-Sozialzentrum des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM/Verein für soziale Dienste) steht in den Startlöchern, vom Hofeskamp zur Fröndenberger Straße zu ziehen.

Dauerlösung in Sichtweite

Das Arche-Zentrum ist Mendens größte Sozialeinrichtung: Suppenküche, Sozialkaufhaus De-Cent und Caritas-Kleiderladen sind derzeit in den ehemaligen Kludi-Fabrikräumen untergebracht. Eine Dauerlösung hatte das nie werden sollen, weil angesichts der räumlichen Möglichkeiten immer wieder improvisiert werden musste.

Schon lange hatte der SKM im Blick, möglichst alle Einrichtungen für bedürftige Mendener zusammen zu führen. Bislang müssen beispielsweise die Möbel für den Laden „Hab & Gut“ am Steinhauser Weg aufgearbeitet werden. SKM-Vorsitzender Franz Daniel hatte immer wieder öffentlich mit dieser Situation gehadert. Denn die Stadt hatte erhebliche Mietkosten für die Nutzung der ehemaligen Sonnenscheinschule verlangt.

Für den SKM erwies es sich als Glücksfall, dass nunmehr alle Einrichtungen zur Fröndenberger Straße quasi unter einem Dach ihre Angebote präsentieren können. Franz Daniel: „Da sind wir unserem Vermieter sehr dankbar.“

Es gibt noch keinen exakten Zeitplan für einen Umzug und die Wiedereröffnung. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter müssen derzeit eine riesengroße organisatorische und logistische Aufgabe schultern. Denn es soll möglichst wenig bis keinen Leerlauf geben, wenn der eine Standort aufgegeben und der neue bezogen wird.

Nach WP-Informationen gehen Vermieter und SKM wechselseitig von einer langfristigen Bindung über viele Jahre für den Standort des Arche-Sozialzentrums Fröndenberger Straße aus.

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