Appell zum Auftakt von Menden à la Carte

Menden..  Es ist zum 22. Mal angerichtet. Hunderte Gäste feierten am Freitagabend den Auftakt zu „Menden à la Carte“. Das kulinarische Stadtfest dauert noch bis Sonntag.

Organisationschef Hermann Niehaves erklärte in seiner Eröffnungsrede das diesjährige Motto „Menschen verbinden“. Der Großbäcker appellierte an den Zusammenhalt und die Identifikation mit Stadt und Umgebung: „Nur Menschen, die verwurzelt in einer Region leben, fühlen sich dort wohl und können gemeinsam Positives bewirken.“

Die Gastronomen („Teamwork vom Feinsten“) kündigten an, das Motto zu beherzigen. Acht Betriebe nutzen das Fest, um für sich und ihre Unternehmen zu werben. Neu in der Runde ist in diesem Jahr Frederec Neuhaus vom Hotel Neuhaus in Iserlohn-Lössel. Das ausgegebene Motto nehmen viele Gäste ohnehin wörtlich. Menden à la Carte gilt als Netzwerktreff Nummer eins für Politik, Verbände und Wirtschaft.

Niehaves dankte unter anderem seinem Vorgänger Heinrich Rosier, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und den Sponsoren, die mehr als bei anderen Festen eine extrem aufwändige Technik und das Rahmenprogramm (siehe rechts) finanzieren.

Salz in die Wunden beim Fußball

Der Kindergarten „Kleine Freunde“ läutete mit einer kleinen spielerischen Gastronomie-Show und Kindern im Kellner-Dress (O-Ton-Publikum: „Supersüß“) das Fest ein. Die Grundschüler der Albert-Schweitzer-Schule aus dem Lahrfeld präsentierten – perfekt abgestimmt – Auszüge aus ihrem Musical Rotasia.

Werbung in eigener Sache machte Niehaves bei der Vorstellung der Gastronomen. Die Premiere als Backwarenlieferant für das Dortmunder Stadion beim Supercup-Spiel Dortmund-Bayern habe „prima geklappt“ – nur nicht beim Spielergebnis, hielt ihm das Publikum entgegen. Und auch der Bürgermeister und bekennende Bayern-Fan Martin Wächter streute Salz in die Wunden des neuen BVB-Partners. Niehaves konterte: „Aber die Brötchen waren lecker.“

Größer als beim Fußball-Ergebnis war die Zustimmung dann für Niehaves Satz: „Heute entfliehen wir dem Alltag, heute wird gefeiert.“

 
 

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