Ab September gibt es Live-Musik-Club

Der frühere Diebels-Fasskeller wird entkernt und ab September zum Musik-Live-Club: Jozeh Ramazani (links, Betreiber), Frank Kreutz (Vermieter) und Stephan Wiggeshoff (rechts, Programm-Koordination).
Der frühere Diebels-Fasskeller wird entkernt und ab September zum Musik-Live-Club: Jozeh Ramazani (links, Betreiber), Frank Kreutz (Vermieter) und Stephan Wiggeshoff (rechts, Programm-Koordination).
Foto: WP

Menden..  Er gilt vielen Mendenern als der Überflieger der Gastronomieszene. Salsa-Chef Jozeh Ramazani wagt sich direkt neben seinem Stammhaus derzeit an ein neues Projekt. Im September soll an drei Abenden pro Woche der Live-Musik-Club starten. Schwerpunkte dabei: Öffnungszeit an drei Abenden pro Woche, Live-Atmosphäre bei eher leiser akustischer Musik und eher hochwertige Gastronomie.

Jozeh Ramazani ist voller Optimismus, dass sein Konzept eine große Zielgruppe in Menden und darüber hinaus erreichen wird. Die Vorarbeiten haben gerade begonnen. „Wir entkernen den ehemaligen Diebels-Fasskeller komplett, schaffen eine völlig neue Atmosphäre und hoffen, ein Publikumsmagnet zu werden.“

Die räumlichen Voraussetzungen schafft Vermieter Frank Kreuz, der ebenfalls große Chancen sieht. „Solch ein Live-Club wird eine Bereicherung für die Region.“ Wenn im September der Live-Club startet, wird bereits für die weiteren Monate bis Ende des Jahres das Musikprogramm größtenteils feststehen. Stephan Wiggeshoff will dieses Feld beackern: „Das Konzept soll sich weitgehend an akustischer Musik, und zwar an Jazz, Blues, Boogie Woogie und Folk orientieren. Es soll nicht laut, sondern schön werden.“ Jozeh Ramazani: „Wir geben Musikfreunden in Menden ein neues Zuhause, in dem immer etwas los ist. Zum Blues-Abend soll beispielsweise ein wirklich gepflegter Weinbrand oder Whisky gehören.“

Auf Wünsche der Gäste reagieren

Jozeh Ramazani will flexibel reagieren: „Wenn das Interesse an Speisen groß genug sein sollte, werde ich auch über das Salsa hinaus den Gästen Gerichte anbieten.“ Vieles jedoch wird sich einspielen müssen. Das gilt auch für die musikalischen Angebote. Stephan Wigggeshoff: „Schwerpunkt sind eindeutig Künstler aus dem professionellen und semi-professionellen Bereich.“ Es soll zudem eine „offene Bühne“ geben, auf der sich spontan Musiker – auch Mendener – präsentieren können.

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