15 Selbsthilfegruppen erarbeiten neue Broschüre

Menden..  Im Frühjahr soll die neue Broschüre „Rat und Hilfe – Selbsthilfe in Menden“ erscheinen. Die Ausgabe aus dem Jahr 2012, die in Zusammenarbeit von Initiativkreis Mendener Wirtschaft und Westfalenpost entstand, ist vergriffen.

Um eine neue, überarbeitete Auflage erstellen zu können, hatte Bruno Diekmann die Vertreter der hiesigen Selbsthilfegruppen eingeladen. Fast alle waren gekommen.

„Die in den Selbsthilfegruppen ehrenamtlich geleistete Arbeit ist ein Stützpfeiler unserer Gesellschaft“, so Bruno Diekmann, der zusammen mit dem im vergangenen Jahr verstorbenen Ott-Heinrich Plote schon vor Jahren die Idee zu dem Heft entwickelt hatte.

Von den Mitgliedern der 15 anwesenden Selbsthilfegruppen kamen Anregungen für die überarbeitete Ausgabe. „Vielleicht sollten wir das Stadtwappen auf die Rückseite setzen, damit deutlicher erkennbar wird, dass es um Gruppen unserer Stadt geht“, schlug Gerd Kesper vom Freundeskreis Menden vor. Inge Lange von der deutschen Ilco, der Selbsthilfevereinigung für Stomaträger, schlug ein Verzeichnis der behindertengerechten Toiletten vor. „Die Standorte der Defibrillatoren, die im Notfall den Herztod verhindern können, müssen auch aufgenommen werden“, regte ein Mitstreiter an und erntete dafür großen Beifall.

So bleibt noch viel zu tun. Fotos müssen neu gemacht und einige Logos ausgetauscht werden. Kontaktadressen sind zu überarbeiten und Texte neu zu schreiben. Niemand wusste genau, ob es inzwischen neue Gruppen in Menden gibt.

Sollte es Neugründungen geben, so werden diese gebeten, sich bei Bruno Diekmann zu melden, damit auch sie in die Broschüre aufgenommen werden können. Die Kosten für die neue Broschüre übernimmt der IMW, der die Arbeit auch seit Jahren mit Rat und Tat unterstützt.

 
 

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