Zwölf Friedenstauben in Stele und am Himmel

Das Organisationsteam des Kultur- und Friedensfestes hat letzte Details des bunten und umfangreichen Festprogramms besprochen.
Das Organisationsteam des Kultur- und Friedensfestes hat letzte Details des bunten und umfangreichen Festprogramms besprochen.
Foto: IKZ
Das Wochenende am 30. und 31. Mai steht ganz im Zeichen des Kultur- und Friedensfestes „70 Jahre Frieden in Letmathe“.

Letmathe..  Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des großen Kultur- und Friedensfestes „70 Jahre Frieden in Letmathe“. Am Dienstag traf sich noch einmal das Organisationsteam im Gewölbekeller von Haus Letmathe, um letzte Details des bunten und umfangreichen Programmes zu besprechen, auf das sich die Besucherinnen und Besucher am 30. und 31. Mai, jeweils ab 11 bzw. 12.30 Uhr freuen dürfen (siehe auch heutige Sonderveröffentlichung an anderer Stelle).

CD oder Broschüre über Friedensfest geplant

Franjo Schlotmann und Pfarrer Burckhardt Hölscher blickten zunächst noch einmal zurück auf die zahlreichen Veranstaltungen im Vorfeld des Jubiläums. Insbesondere der Gesprächsabend mit Zeitzeugen des Kriegsendes in Letmathe hinterließ einen starken Eindruck. Schlotmann: „Wir werden daran arbeiten, die Tonaufnahme, die an diesem Abend gemacht wurden, entweder als CD oder in gedruckter Form bis zum Ende des Jahres zu veröffentlichen“.

Beide richten jedoch gespannt den Blick auf das kommende (Fest-)Wochenende, das mit dem ökumenischen Festgottesdienst im Park von Haus Letmathe beginnt. Sollte der Wettergott einen Strich durch die Rechnung machen, wird der Gottesdienst in der Friedenskirche gefeiert. Im Gottesdienst wirken der Oratorienchor, der Gospelchor und die Posaunenchöre Letmathe und Oestrich-Dröschede mit. Das Orga-Team konnte für die feierliche Enthüllung der Friedensstele die „Reisevereinigung RV 10 Lennetal-Letmathe“ gewinnen, die zur Enthüllung zwölf „Friedenstauben“ fliegen lassen. Im Rahmen des Festaktes bilden die zuvor genannten Chöre zusammen mit dem „Sängerbund“ Letmathe und „Männerchor“ Oestrich ein Mega-Ensemble, das zusammen mit den Gästen die neue „Letmather Friedenshymne“ singen wird. Dafür wurden die Textbeiträge des/der Gewinners/in und des/der Zweitplatzierten miteinander kombiniert; Musikschulleiter Paul Breidenstein hat das Arrangement für die Chöre geschrieben. Alle, die sich am Textwettbewerb beteiligt haben, erhalten ein kleines Präsent als Erinnerung.

Public Viewing vom Pokalfinale im Musikzelt

Pfarrer Hölscher: „Freuen dürfen sich alle Kinder und Jugendlichen über ein eigenes auf sie zugeschnittenes Fest. Mit dabei sind Jini Meier und Jan Zimmer von ,Luxuslärm’, die Pfadfinder, Jugendliche aus der kirchlichen Jugendarbeit, die Formation ,Toto Biclo’ und viele mehr. Außerdem können Spiele ausprobiert werden, die vor 70 Jahren gespielt wurden.“ Übrigens: Auch Fußballfans kommen nicht zu kurz. Wer möchte, kann das DFB-Pokalfinale per „Public Viewing“ im Musikzelt ab 20 Uhr auf einer großen Leinwand verfolgen. Der Erlös des Kultur- und Friedensfestes kommt dem Hospiz „Mutter Teresa“ zugute.

EURE FAVORITEN