Symbol der Zusammengehörigkeit für Oestrich

Die Skulptur am  Oestricher Kreisel wird enthüllt: Künstler, Ortsring-Vertreter, Politiker und Sponsoren sind dabei
Die Skulptur am Oestricher Kreisel wird enthüllt: Künstler, Ortsring-Vertreter, Politiker und Sponsoren sind dabei
Foto: IKZ
Dass die Skulptur aus Ketten besteht, hat einen historischen Grund. In ihrer Herstellung hat Oestrich eine lange Tradition.

Oestrich..  Seit Donnerstag ziert die Skulptur die Mittelinsel des neuen Oestricher Kreisverkehrs, am Samstag wurde sie schließlich mit großem Bahnhof feierlich übergeben. Der Vorsitzende des Heimatvereins Ortsring Oestrich, Friedhelm Siegismund, konnte dazu zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Kirche und Wirtschaft begrüßen. Der besondere Dank galt den Sponsoren. Und so konnte Siegismund schließlich verkünden, dass die Skulptur der Stadt Iserlohn außer Verwaltungsaufwand keinen Euro gekostet habe.

Beschluss November 2012

Der Vorsitzende erinnerte daran, dass der Ortsring sich im Juli 2012 erstmals mit einer Verschönerung des Kreisverkehrs beschäftigt hatte. Auf der Sitzung im November wurde dann beschlossen, den Entwurf von Dr. Rüdiger Meiß zu realisieren. Vizebürgermeister Michael Scheffler hatte die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen. Anfragen, Genehmigungen und vieles mehr nahmen viel Zeit in Anspruch. Insofern könne der Heimatverein Ortsring Oestrich stolz darauf sein, dass es gelungen sei, das Vorhaben in nur gut zehn Monaten seit dem Novemberbeschluss zu realisieren. Und als kleinen Trost dafür, dass die Oestricher in diesem Jahr auf ihre Appeltatenkirmes verzichten mussten, gab es bei der kleinen Feier am Samstag frische Appeltaten nach Originalrezept - mit Äpfeln von der Leckerhorst.

Vizebürgermeister Thorsten Schick betonte in seiner Ansprache, dass es „ohne den Ortsring diesen Tag nicht gegeben hätte.“ Die von Dr. Rüdiger Meiß nicht nur entworfene sondern aus Ketten auch eigenhändig zusammengesetzte Skulptur sei ein Symbol für die Zusammengehörigkeit der Oestricher, sagte Schick - und ein Symbol für ihre Weltoffenheit, die Dr. Meiß mit der stilisierten und nach oben geöffneten Weltkugel andeutet. Schick erinnerte daran, dass auch die Aufstellung in Eigenregie erfolgte. Oestrich sei ein außergewöhnliches Dorf mit außergewöhnlichen Menschen. Dass die Skulptur aus Ketten besteht, hat einen historischen Grund. In ihrer Herstellung hat Oestrich eine lange Tradition.

Dr. Meiß überlegt nun, die Skulptur farblich noch anders zu gestalten. Der Ortsring arbeitet derweil noch an der Beleuchtung, die soll ab kommender Woche funktionieren. Ein Landschaftsgärtner wird die Mittelinsel dann noch weiter verschönern- auch das ist eine Sponsoring-Maßnahme.

 
 

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