Lichtschwerter und ein Leuchtriese

Bei den letzten Vorbereitungen für die „Höhlenlichter“-Führungen: Wolfgang Flammersfeld.
Bei den letzten Vorbereitungen für die „Höhlenlichter“-Führungen: Wolfgang Flammersfeld.
Foto: IKZ
Zum fünften Mal verwandelt Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld die Dechenhöhle in ein unterirdisches Zauberreich aus Licht, Farben und Klängen.

Grüne..  Als ob die Helden von Starwars ihre Lichtschwerter in die Dechenhöhle geworfen hätten, stürzen grün, rot oder orange leuchtende Stäbe die Felsschlucht hinunter. Natürlich stürzen sie nicht, es sieht nur so aus. Der Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld und sein World-of-Lights-Team haben die Leuchtstäbe zwischen Tropfsteinen und Vorsprüngen aufgehängt, um ein mystisches Chaos von Licht im Dunkeln zu inszenieren.

„Wahnsinn!“ „Klasse“ Vom 26. Februar bis zum 29. März werden solche Ausrufe des Erstaunens in der Dechenhöhle öfter zu hören sein. Bei den Höhlenlichter“-Führungen ist das Tropfsteinreich nicht wiederzuerkennen. Ein Band von 15 verschiedenen Lichtinstallationen und Projektionen zieht sich durch die ganze Höhle.

Blutrote Tropfsteine und purzelnde Buchstaben

An einer Stelle sieht es schaurig-schön aus, so als ob sich blutrote Bäche über die Tropfsteine ergießen. Ein Stückchen weiter laufen und fallen projizierte Buchstaben geheimnisvoll über Tropfsteinformationen. „Ein Text über Leben und Tod “, erklärt der Künstler. Aber jeder Versuch ihn zu lesen, scheitert. Zu schnell purzeln die Buchstaben wieder aus der Tropfsteinkulisse.

45 Minuten dauert der Rundgang. Hin und wieder begegnet man Strichmännchen, fastmenschengroß - grazil und zugleich voll magischer Leuchtkraft. In der Wolfsschlucht sitzt ein illuminierter Riese, fast sechs Meter groß. Man erschrickt, wenn man seine Stimme hört. So tief, als käme sie aus dem Inneren der Erde. Viel schönere Klänge hört der Besucher in der Nähe des Eingangs. Dort läuft ein Video mit der Silhouette eines Saxofonspielers - mit entsprechender Musik.

Zum fünften Mal verwandelt Flammersfeld die Dechenhöhle in ein Zauberreich von Farbe, Licht und Ton. Auch diesmal wieder überraschend.

Die „Höhlenlichter 2015“ können vom 26. Februar bis zum 29. März nur donnerstags bis sonntags von 16 bis 19 Uhr besichtigt werden.

Dauer ca. 45 Minuten, letzter Einlass 18.30 Uhr. Anmeldungen nicht erforderlich, kein Vorverkauf, Tiere sind nicht erlaubt.

Extra-Führungen für Fotografen nur donnerstags 18.45 - 20.15 Uhr nach Anmeldung, 02374 / 71421 (am 12. März bereits ausgebucht).

Es gelten die normalen Eintrittspreise.

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