„Geniale Gegend“ per Rad erkunden

Ein dickes Lob für den umgestalteten Bahnhof Letmathe zollten die Teilnehmer des Projektteams "Lenne lebt" bei ihrem Treffen in Letmathe
Ein dickes Lob für den umgestalteten Bahnhof Letmathe zollten die Teilnehmer des Projektteams "Lenne lebt" bei ihrem Treffen in Letmathe
Foto: IKZ
Eine ganze Woche lang sollen Bürger-Radtouren entlang der Lenne ein Höhepunkt des Festivals „Lenne lebt“ sein. Der Vorbereitungskreis tagte in Letmathe.

Letmathe..  Dass die Städte an der Lenne zusammengehören und gemeinsam viel zu bieten haben, war am Mittwoch im neu gestalteten Letmather Bahnhof zu spüren. Denn dort tagte das Planungs- und Vorbereitungsteam „Lenne lebt“. Dieses Fest soll nach der Premiere vom vorigen Jahr in diesem Sommer zum zweiten Mal Tausende von Besuchern anlocken - von Schmallenberg bis Letmathe. Im Rahmen der Projekte „Lenneschiene“ und „Regionale Südwestfalen“.

Gefeiert wird diesmal an zwei Wochenenden. Ein Teil der acht Städte und Gemeinden lässt es am 29./30. August krachen, die anderen am 5. /6. September. Und an den Tagen dazwischen sind alle Bürger zu Radtour-Tagesetappen auf der „Lenneroute“ eingeladen.

Neue Teilabschnitte des Radwegs sind fertiggestellt

Noch sind viele Programmpunkte offen. Doch schon jetzt ist Projektleiterin Kerstin Thielemeier überzeugt: Wer nicht mitradelt, verpasst spannende und schöne Entdeckungen. „Jede Radetappe zeigt: Das ist eine geniale Gegend hier“, sagt Stefan Groß aus Werdohl. Neue und alte Sehenswürdigkeiten liegen direkt an der Radroute oder sind von dort über kleine Abstecher erreichbar: Renaturierte Landschaft im Schmallenberger Lennetal, neuzeitliche Pyramiden und ein Bergwerkschacht in Finnentrop, die Uferpromenade, Kletterfelsen und ein Skulpturengarten in Werdohl. Auch Burg Altena und die Dechenhöhle sollen von der Lenneroute radtouristisch erschlossen werden .

Es wird noch ein paar Jahre dauern, bis die Lenneroute fertiggestellt ist, aber derzeit wird kräftig gebaut - wie in Letmathe - und schon wieder sind einige Lücken geschlossen., die es zu entdecken lohnt. Statt an der lauten B 236 geht es etwa in Werdohl nun über ruhige Wege durch die Natur und an Industriedenkmälern entlang.

Die Feste in den Städten mit viel Musik, Vorführungen und Unterhaltung sind auf zwei Wochenenden aufgeteilt, damit sich di e Menschen aus den Nachbarstädten gegenseitig zum Feiern besser besuchen können. Gute Nachbarschaft der Städte ist schließlich das große Ziel. In Letmathe wird „Lenne lebt“ übrigens am 5. September Bestandteil des Brückenfestes sein, das sich an diesem Tag „vergrößert“ . Rings um die alte Kreisbahnbrücke an Pater und Nonne werden dabei dann auch die Dechenhöhle, der neue Dirtbike-Park und der Kanusport eine Rolle spielen.

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