Eine Runde auf der Schaukel

Hartmut Becker
Thorsten Schick (Schaukel links) ließ sich über die Arbeiten im Naherholungsgebiet informieren.
Thorsten Schick (Schaukel links) ließ sich über die Arbeiten im Naherholungsgebiet informieren.
Foto: IKZ

Dröschede.  Vor knapp vier Wochen wurde Engelbert Ewering als neuer Vorsitzender des Heimatvereins „Dorf Dröschede“ gewählt, am Montag erfüllte er seine erste „offizielle“ Aufgabe: Er hatte Thorsten Schick, den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Iserlohn und CDU-Landtagskandidaten ins Dröscheder Naherholungsgebiet eingeladen, um ihm einerseits all das, was der Heimatverein dort ehrenamtlich geleistet hatte, zu präsentieren, andererseits aber auch auf die Kosten für den Erhalt des Naherholungsgebietes hinzuweisen. Unterstützt wurde Ewering vom stellvetretenden Vorsitzenden des Heimatvereins, Eric Moskwa.

Thorsten Schick war nicht allein gekommen, er hatte neben einem Filmteam, das seinen Besuch mit der Kamera begleitete, auch CDU-Ratsmitglied Karsten Meininghaus, das CDU-Kreistagsmitglied Heiko Hövel und den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Paul Zimiak mitgebracht.

Schick und Meininghaus, die seit längerem nicht das Naherholungsgebiet besucht hatten, zeigten sich angetan von den geleisteten Arbeiten, die von den Mitgliedern ehrenamtlich eingebracht worden waren. Ewering verhehlte nicht, dass es immer schwieriger werde, Mitstreiter für die Arbeit im Erholungsgebiet finden zu können. Er wünschte sich, dass vielleicht einmal die Mitarbeiter der Iserlohner Stadtbetriebe im Naherholungsgebiet Hand anlegen könnten, um Büsche zu schneiden, oder Laub zu harken. Schick nahm die Anregung gerne auf, wies aber vor dem Hintergrund der angespannten städtischen Haushaltslage darauf hin, dass dies wohl nicht möglich sei. „Sollte jemand anders dies zusagen können“, wäre das nicht seriös“, so Schick.

Ewering machte deutlich, dass nur durch die Vermietung der Grillhütte die notwendigen Finanzmittel zusammenkämen, um die Spielgeräte in Schuss zu halten oder gegebenenfalls neue anzuschaffen.

Da kam eine kleine Spende gerade richtig: Durch Zufall fand Karsten Meininghaus auf dem Waldboden einen Fünf-Euro-Schein, den er als „Spende“ an Ewering weitergab.