Stadtmusikanten wollen 2020 wieder groß feiern

Beim Freundschaftstreffen am Sonntag war unter anderem der Spielmannszug des TV Sundwig mit von der Partie und hatte gleich einen kleinen Fan.
Beim Freundschaftstreffen am Sonntag war unter anderem der Spielmannszug des TV Sundwig mit von der Partie und hatte gleich einen kleinen Fan.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Erschöpft und ein bisschen übermüdet, aber unendlich glücklich und völlig zufrieden war am Sonntagabend der Geschäftsführer der Iserlohner Stadtmusikanten, Michael von Calle, mitsamt des 70-köpfigen Organisations- und Helferteams nach der gelungenen Geburtstagsparty zum 20-jährigen Bestehen.

Das Freundschaftstreffen am Sonntag sei noch mal ein schöner Abschluss des Wochenendes gewesen. Neun Spielmannszüge und Kapellen, mit denen die Stadtmusikanten teils schon seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden sind, ließen es sich nicht nehmen, in der neuen Hemberghalle aufzuspielen. Neben den Spielmannszügen des IBSV, der Sümmeraner St.-Sebastian-Schützen, der Feuerwehr Hemer und des TV Sundwig waren „Die Waldstädter“, die Musikfreunde „Spiel voran“ Menden Hemer, die Ruhrtalbläser Halingen sowie aus Essen-Krey das Blas- und Showorchester FMK und die „Kreyer Krähen“ zur Freude der mehreren hundert Besucher mit von der Partie.

Besonderer Dank auch an das Catering-Team

Nachdem der letzte Ton verklungen war, wurde direkt mit den Abbauarbeiten begonnen, denn die Halle musste ja gestern wieder übergeben werden wie auch die Mensa des Schulzentrums Hemberg, die für das Catering der Bands genutzt worden war. Zudem waren das Trompeter-Showkorps Leinegarde aus Neustadt und das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Ufhausen nach der Show am Samstagabend nicht nach Hause gefahren, sondern hatten in der kleinen Hemberg- und in der Nussberghalle übernachtet. Entsprechend mussten sie auch schon morgens wieder verpflegt werden, so dass, da es ja auch noch eine Aftershow-Party gab, die Nächte für manchen Stadtmusikanten doch recht kurz waren. Beim Catering mussten sie indes nur ein wenig helfen: „Dafür hat ansonsten, wie auch für die Verpflegung der Zuschauer, das Team von Marktkauf Nowak verantwortlich gezeichnet und hat das bestens gemacht“, betonte Michael von Calle.

Alle Mühen im Vorfeld und am Wochenende hätten sich gelohnt angesichts des enormen Publikumszuspruchs. Die Zuschauer kamen dabei nicht nur aus der Region, sondern nahmen teils weite Wege auf sich, zum Beispiel aus Celle, und zwar ohne dass sie zum direkten Umfeld der teilnehmenden Bands gehörten, sondern einfach nur Fans solcher Show- und Marchingevents sind. Die weiteste Anreise hatte indes wohl die Schwester eines in Iserlohn lebenden Spaniers, die zudem auch noch am Samstag Geburtstag hatte. Für sie, den Vereinsberater der Stadtmusikanten, Winfried Pickler, und noch ein weiteres unbekanntes Geburtstagskind im Publikum gab es dann auch den passenden musikalischen Glückwunsch.

Ihren eigenen Vereinsgeburtstag wollen die Stadtmusikanten indes auch künftig groß feiern: „Alle fünf Jahre muss aber reichen“, machte Michael von Calle auch im Namen des Vorstands deutlich, dass solch ein Riesenevent wie am Wochenende auf keinen Fall häufiger zu stemmen sei. Der Dank des Geschäftsführers galt den unzähligen helfenden Händen aus den eigenen Reihen, dem städtischen Kulturbüro, dem Sportbüro, dem Ordnungsamt, dem Schalker Kreisel, der sich um die Getränkestände kümmerte, und den Sponsoren wie dem Teppichstudio Volker Kemper, dass die 1000 Quadratmeter „Ripsware“ angeschafft, für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt und verlegt hatte.

Danke sagen möchten auch die ersten Iserlohner, die sich gestern in der Redaktion nach der Kontonummer des neuen Fördervereins der Stadtmusikanten erkundigten. Die gibt es allerdings leider noch gar nicht, da noch der finale Stempel des Amtsgerichts unter der im August erfolgten Vereinsgründung fehlt. Er soll aber in Kürze kommen.

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