Schulentwicklung: Unter Hochdruck auf der Gutachter-Suche

Auf Gutachtersuche: Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens.
Auf Gutachtersuche: Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens.
Foto: Josef Wronski/IKZ

Iserlohn.  Nur noch wenige Tage bleiben der Verwaltung Zeit, den wohl entscheidenden Punkt des Anfang Januar getroffenen Ratsbeschlusses zur weiteren Schulentwicklungsplanung für den am 30. Januar tagenden Schulausschuss vorzubereiten. Mit Hochdruck wird derzeit daran gearbeitet, dem Ausschuss eine Auswahl von kompetenten Gutachtern präsentieren zu können, von denen letztlich das politisch auserwählte Büro dann bis zu den Sommerferien einen Vorschlag für die optimale Struktur im Bereich der weiterführenden Schulen erarbeiten soll.

Der Zeitdruck macht die Aufgabe nicht einfacher

Keine leichte Aufgabe, allein schon angesichts des Zeitdrucks, bestätigt Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, der gemeinsam mit Schulressortleiterin Katrin Brenner, Ressort-Mitarbeiter Lothar Genster und Schulverwaltungsamtsleiter Wolfgang Kolbe die Verhandlungen mit potenziell geeigneten Kandidaten führt. Fünf Büros wurden von der Verwaltung zwischenzeitlich kontaktiert, vier davon haben ihr Interesse bekundet, die Iserlohner Landschaft unter die Lupe zu nehmen. „Bisher konnten wir mit zwei Büros vertiefende Gespräche führen, zwei weitere Termine stehen in der kommenden Woche an.“ Da der Ausschuss jedoch schon am 30. Januar tagt und seine Mitglieder erst wenige Tage vor der Sitzung die Vorschlagsliste der Verwaltung in der Hand halten werden, hält es der Bürgermeister für nicht unwahrscheinlich, dass die weit reichende Entscheidung der Gutachterwahl vertagt wird auf eine dann kurzfristig anzuberaumende Sondersitzung des Fachausschusses.

Die bisherigen Vorgespräche stimmen den Bürgermeister derweil durchaus optimistisch, der Politik trotz der Kürze der Zeit renommierte Experten vorstellen zu können, die sich der Iserlohner Sache annehmen wollen. „Eine der Grundbedingungen für unsere Suche war es, dass die Büros über Referenzen verfügen, einen Auftrag wie unseren schon erfolgreich ausgeführt zu haben“, so Ahrens. Dass es sich bei den Kandidaten, die ihre Büros allesamt in Nordrhein-Westfalen betreiben, durchweg um absolute Profis in ihrem Fach handelt, habe sich überdies bei den bisherigen Terminen im Rathaus bestätigt: „Unsere Ausgangslage war bestens bekannt, da die Gutachter unsere örtliche Debatte intensiv verfolgt haben und daher schon bestens vorbereitet waren.“ Gute Voraussetzungen also, dass die wohl wichtigste Frage, die Ahrens in den letzten beiden Jahren immer wieder gestellt hat, nunmehr endlich beantwortet werden kann: „Ich möchte wissen, wie aus Expertensicht im Jahr 2022 eine gute Schulstruktur für die weiterführenden Schulen Iserlohns auszusehen hat.“

 
 

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